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Deutschland will Hochrisikogebiete nur noch bei gefährlichen Corona-Varianten ausweisen

Bundesgesundheitsminister Lauterbach geht auf die Menschen zu. | www.bundestag.de

| Mallorca |

Deutschland will andere Staaten nur noch dann als Hochrisikogebiete ausweisen, wenn dort eine Corona-Mutante grassiert, die gefährlicher ist als die Omikron-Variante. Das geht aus einem Änderungsentwurf von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) für die Einreiseverordnung hervor, der der Neuen Osnabrücker Zeitung vorliegt. Dies solle am Mittwoch auf einer Kabinettssitzung verabschiedet werden.

Bestehen bleibt die Pflicht den Angaben zufolge für alle Nicht-Geimpften, bei der Einreise einen Negativ-Test vorzulegen, auch wenn sie aus Nichtrisikogebieten zurückkehren.

Spanien ist seit dem Wochenende für die Bundesrepublik kein Hochrisikogebiet mehr. Würde hier jedoch irgendwann wieder beispielsweise die Delta-Variante dominieren, könnte sich das dem Änderungsentwurf zufolge wieder ändern. Für Länder, in der die Omikron-Variante vorherrscht, würde bei der Rückreise nach Deutschland die Anmelde- und die Quarantänepflicht entfallen.

Auch Reisen für Familien sollen künftig erleichtert werden. Kinder bis zwölf Jahre sollen bei Rückkehr aus Hochrisikogebieten von der Quarantänepflicht befreit werden. "Kinder mussten viel verkraften in dieser Pandemie", so Lauterbach zur Neuen Osnabrücker Zeitung. "Deshalb lockern wir die Einreisebestimmungen zu dem Zeitpunkt, da die aktuelle Omikron-Welle ihren Zenit überschritten hat." Kehren ungeimpfte Kinder aus Hochrisikogebieten zurück, können sie sich künftig freitesten. Bislang gilt für sie eine Quarantänepflicht.

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