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Netflix-Doku über Mallorcas Tennislegende Rafa Nadal verspricht große Emotionen

Sie durfte nicht fehlen: Eine vierteilige Dokumentation leuchtet Leben und Karriere des Ausnahmesportlers aus Manacor aus. Im Zentrum: Seine letztes Jahr im Tenniszirkus.

In Kürze startet auf Netflix die Rafa-Nadal-Doku. | Video: Youtube: Netflix Deutschland, Österreich und Schweiz

| Palma de Mallorca |

Nach Karriereende geht der Hype um Mallorcas Tennislegende Rafael Nadal ungebremst weiter. Eine neue Dokumentarserie mit dem schlichten Titel Rafa soll ab dem 29. Mai einen intimen Blick auf das letzte aktive Jahr des Spaniers werfen – und zugleich seine außergewöhnliche Laufbahn nachzeichnen.

Die auf vier Episoden angelegte Produktion begleitet Nadal während seiner Abschiedssaison auf der ATP-Tour und verbindet exklusive Einblicke in sein engstes Umfeld mit bislang unveröffentlichtem Archivmaterial. Im Zentrum steht dabei nicht nur der sportliche Werdegang des 22-maligen Grand-Slam-Siegers aus Manacor, sondern auch der körperliche und mentale Verschleiß, den eine jahrzehntelange Karriere auf höchstem Niveau mit sich bringt.

"Ich bin kein Gewinner"

Nadal selbst kommt ausführlich zu Wort und zeichnet ein bisweilen selbstkritisches Bild seiner Karriere. "Die Leute glauben, ich sei ein Gewinner. Ich bin kein Gewinner, ich bin ein Wettkämpfer", sagt er in die Kamera. An anderer Stelle betont er die Härte des Spitzensports: "Man kann kein großer Champion werden, wenn man nicht Dinge tut, die weh tun." Die Kamera zeigt ihn dabei auch in Momenten großer Emotionen.

Ergänzt wird das Porträt durch Stimmen prominenter Weggefährten wie Roger Federer, Novak Djokovic und John McEnroe sowie durch Einschätzungen aus Nadals Team und Familie. Die Serie wirbt damit, ein "umfassendes Bild der prägenden Figur des modernen Tennissports" zu liefern – über die reinen Ergebnisse hinaus.

Der dokumentarische Rückblick spannt den Bogen von Nadals frühen Jahren im Osten Mallorcas bis zu seinem Abschied 2024. Geboren 1986 in Manacor, wurde sein Talent früh von seinem Onkel und langjährigen Trainer Toni Nadal gefördert. Obwohl Rechtshänder, wurde er gezielt zum Linksspieler ausgebildet – ein taktischer Vorteil, der seinen Stil prägen sollte. Nach einer Jugend, in der er auch als Fußballtalent galt, entschied er sich endgültig für den Tennissport.

So erfolgreich war Nadal

Seine Karriere zählt zu den erfolgreichsten der Geschichte: 22 Grand-Slam-Titel, darunter die bis heute unerreichten 14 Siege bei den French Open, brachten ihm den Beinamen "Sandplatzkönig" ein. Hinzu kommen zwei olympische Goldmedaillen sowie fünf Davis-Cup-Triumphe mit Spanien. Gemeinsam mit Federer und Djokovic dominierte Nadal als Teil der "Big Three" über Jahre das Welttennis und stand insgesamt 209 Wochen an der Spitze der Weltrangliste.

Regie bei der Serie führte der Emmy-prämierte und für den Oscar nominierte Zach Heinzerling. Produziert wurde das Projekt von Skydance Sports, die bereits mehrere Sportdokumentationen realisiert hat.

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