Mallorcas Weingüter haben auf der ProWein in Düsseldorf einmal mehr ihre internationale Klasse unter Beweis gestellt. Bei der weltweit wichtigsten Fachmesse der Branche präsentierten sich vom 15. bis 17. März insgesamt 14 Bodegas der Insel – und nutzten die Bühne gezielt, um ihre Weine im internationalen Handel zu positionieren.
Große Namen und spannende Newcomer
Mit dabei waren bekannte Namen wie Miquel Oliver, Macià Batle, José Luis Ferrer oder Binigrau, aber auch kleinere Betriebe wie Can Xanet, Son Prim oder Nave Rover. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld durch Vinyes Mortitx, Biniagual, Es Fangar, Miquel Gelabert, Vi Sa Cabana, Santa Catarina und Dalt Turó. Gemeinsam zeigten sie die ganze Bandbreite des mallorquinischen Weinbaus – von klassischen Cuvées bis hin zu charakterstarken Weinen mit klarer Herkunft.
Gemeinschaftsstand als Publikumsmagnet
Am Gemeinschaftsstand des Inselrats, der in diesem Jahr auf über 100 Quadratmeter erweitert wurde, herrschte durchgehend reger Betrieb. Rund 110 Weine wurden präsentiert, dazu typische Inselprodukte wie Sobrasada, Käse, Olivenöl, Mandeln und Ensaimada. Für viele Fachbesucher entwickelte sich der Stand zu einem festen Treffpunkt. Ein besonderes Signal setzte der gemeinsame Auftritt der drei Herkunftsbezeichnungen DO Binissalem, DO Pla i Llevant und IGP Vi de la Terra – ein Schulterschluss, der die Vielfalt der Insel sichtbar machte.
Internationale Bühne mit großer Reichweite
Dass Mallorca mit seinem Auftritt genau am richtigen Ort war, zeigen auch die Zahlen der Messe: 3400 Aussteller aus 63 Ländern und rund 31.000 Fachbesucher aus 105 Nationen machten Düsseldorf erneut zum Zentrum der internationalen Weinwelt. Besonders im Fokus standen Einkäufer aus wichtigen Märkten wie Deutschland, den USA, Skandinavien und den Benelux-Staaten – Schlüsselmärkte für mallorquinische Weine.
Positive Bilanz der Aussteller
Auch aus Sicht der Beteiligten fällt die Bilanz klar positiv aus. Messe-Geschäftsführer Marius Berlemann zeigte sich zufrieden mit den erzielten Verkäufen und neuen Aufträgen. Gleichzeitig bewertete er die geringere Zahl an Ausstellern als Vorteil: Der intensivere Austausch habe die Qualität der Gespräche deutlich erhöht. Ähnlich äußerte sich auch Mallorca-Winzer Miquel Gelabert, der die Stimmung am Mallorca-Stand zusammenfasste:"Ich habe mit den anderen Kollegen von der Insel gesprochen – alle sind sehr zufrieden. Es war wirklich viel Publikum da."
Mallorca etabliert sich als Weinregion
Begleitet wurde der Auftritt von Vertretern des Inselrats, die vor Ort den direkten Austausch mit Winzern und internationalen Branchenkontakten suchten. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem neue Absatzmöglichkeiten und die weitere Positionierung mallorquinischer Weine im Ausland.