Mit Rückenschmerzen ist nicht zu spaßen – sie müssen unbedingt ernst genommen werden. „Rund 70 Prozent meiner Patienten klagen über Rückenschmerzen,” sagt Dr. Heiko Diedrich, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Praxis in Nou Llevant in Palma, und belegt damit , dass Rückenleiden eine echte Volkskrankheit ist. „Diese Art von Schmerzen sind komplex und auf Dauer zermürbend.”
Umso wichtiger ist es, frühzeitig mit einer geeigneten Behandlung zu beginnen. Viele Betroffene machen jedoch den Fehler, zu lange zu warten, in der Hoffnung, dass die Beschwerden wieder von alleine weggehen, man entweder keinen Termin bekommt oder dann keine adäquate Hilfe erhält. Das liegt auch am politisch geprägten Gesundheitssystem: Gesetzlich Versicherte erhalten oft nicht die sinnvollste Behandlung. Meist werden zunächst Medikamente und Physiotherapie verordnet, später folgt häufig eine Operation – oft die einzigen von den Krankenkassen bezahlten Maßnahmen. Viele Patienten wünschen jedoch keine OP, die laut Dr. Diedrich häufig gar nicht nötig ist. Dabei gibt es zahlreiche konservative Therapien, die kaum ausgeschöpft werden. Gerade bei Rückenschmerzen stößt die Schulmedizin hier an Grenzen, insbesondere bei nachhaltigen Ergebnissen.
Um die passende Therapie zu finden, setzt Dr. Diedrich auf eine ausführliche Anamnese: Er möchte genau wissen, wann und wie Schmerzen auftreten und was sie beeinflusst. Oft lässt sich so bereits die Ursache genau eingrenzen. Ergänzend folgen manuelle Untersuchungen und bildgebende Verfahren wie Röntgen (mit einem praxiseigenen Gerät modernster Technik), Muskelspannungsmessungen und bei hinreichendem Verdacht ggfs. ein MRT.
Darauf aufbauend beginnt die Therapie, die sich bei Dr. Diedrich deutlich von herkömmlichen Ansätzen unterscheidet. Seine selbst entwickelte Methode, die in dieser Form einzigartig ist, basiert auf langjähriger persönlicher und beruflicher Erfahrung. Seit elf Jahren setzt er diese regenerative Therapie erfolgreich ein und verweist auf eine Erfolgsquote von über90 Prozent. „Ich mache einfach eine andere Medizin”, betont Dr. Diedrich. „Da, wo andere mit ihrer Therapie aufhören, nämlich nach der Kortisonbehandlung, fängt meine Therapie erst an.” Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Standardtherapie – jede Behandlung wird individuell und gemeinsam mit dem Patienten entschieden. Im Mittelpunkt steht immer das Ziel, die Ursachen langfristig zu bekämpfen und nicht nur die Symptome zu lindern, um eine nachhaltige Schmerzfreiheit bei voller körperlicher Belastbarkeit zu erreichen.
In der Praxis in Palma kommen dafür modernste orthopädische Geräte zum Einsatz – eine Hightech-Ausstattung mit Alleinstellungsmerkmal auf Mallorca. Dazu gehört unter anderem eine SpineMed-Traktionsliege, die zur schonenden Entlastung von Wirbeln und Gelenken eingesetzt wird. Ein weiterer zentraler Bestandteil ist die Stoßwellentherapie. Durch gezielte elektromagnetische und mechanische Impulse wird die Durchblutung verbessert, die Zellregeneration angeregt und chronisch verspannte Muskulatur gelockert.
Im Mittelpunkt der regenerativen Behandlung stehen ultraschallgestützte Injektionen mit Eigenblut (PRP) oder kollagenbasierten Präparaten. Hierbei wird ein hochauflösendes Ultraschallgerät eingesetzt, das selbst kleinste Strukturen detailliert sichtbar macht. Besonders bei der Injektionstherapie ermöglicht dies eine millimetergenaue Lokalisierung der betroffenen Bereiche. Je nach Diagnose und individueller Indikation kommen unterschiedliche Injektionsverfahren/-techniken und Plasmakonzentrationen zum Einsatz.. Das körpereigene Blutplasma wird direkt aus dem Blut des Patienten gewonnen und in fünf verschiedenen praxiseigenen Zentrifugen – je nach Indikation – zu unterschiedlichen Zusammensetzungen aufbereitet. Da es sich um körper-eigene Substanzen ohne synthetische Zusatzstoffe handelt, ist die Therapie besonders gut verträglich. Ziel der Behandlung ist eine deutliche Verbesserung sowohl von Ruhe- als auch von Belastungsschmerzen – und damit eine spürbare Steigerung der Lebensqualität.
Für einen langfristigen Erfolg ist die anschließende Bewegungstherapie entscheidend. Ohne die aktive Mitarbeit des Patienten bleibt jede Therapie unvollständig. Gezielte Eigentherapie und /oder zuvor angeleitete Physiotherapie hilft, Bewegungsmuster zu korrigieren, die Muskulatur gezielt aufzubauen und Rückfällen vorzubeugen. Sie ist ein zentraler Baustein, um die erzielten Behandlungserfolge nachhaltig zu stabilisieren und um entsprechende Übungstechniken zu erlernen und vor allem dann auch anzuwenden.
Sollte sich nach einer gewissen Zeit keine ausreichende Besserung zeigen, wird die jeweilige Behandlungsstrategie anhand der gestellten Diagnose und sämtlicher infrage kommender Differentialdiagnosen erneut überprüft. In manchen Fällen liegen komplexere Ursachen vor, die eine Anpassung des Behandlungskonzepts erforderlich machen. Dazu gehören weiterführende bildgebende Verfahren, manualmedizinische Untersuchungen, alternative Infiltrationstechniken oder eine Anpassung der Behandlungsstrategie. Entscheidend ist, weder zu früh die Behandlung zu beenden noch an einem nicht erfolgreichen Behandlungskonzept festzuhalten.
Wer dauerhaft beschwerdefrei bleiben möchte, sollte zudem auf regelmäßige und ausreichende Bewegung sowie korrekte Ernährung achten. Abwechslungsreiche körperliche Aktivität stärkt die Muskulatur und erhält die Belastbarkeit der Wirbelsäule. Allerdings ist Vorsicht geboten: Trendsportarten wie Yoga oder Pilates sind nicht immer uneingeschränkt geeignet, da falsch ausgeführte Bewegungen die Beschwerden auch verschlimmern können. Zudem empfiehlt der Orthopäde sich ein TENS-Gerät anzuschaffen, bei dem Klebeelektroden Impulse aussenden, die schmerzlindernd wirken können. Ebenso wichtig ist ein bewusster Umgang mit Stress, der häufig unterschätzt wird. Wer es schafft, Bewegung, ergonomisches Verhalten und mentale Balance in den Alltag zu integrieren, hat die besten Chancen, Rückenschmerzen langfristig zu vermeiden.
Ortopedia y Traumatologie de deportiva
Dr. Heiko Miguel Diedrich
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