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Die geballte Kraft des Meeres

Sturmtief fordert in Spanien mindestens zwei Todesopfer

Ein Sturmtief hat in Spanien am Dienstag mindestens zwei Menschenleben gefordert. Im Süden des Landes wurde ein mutmaßlicher Haschisch-Schmuggler bei Chipiona tot aus dem Meer geborgen, der mit seinem Boot von der Brandung gegen einen Felsen geschleudert worden war. In Burela im Nordwesten Spaniens ertrank ein Angler, der von einer Woge in den Atlantik gerissen worden war. In der Nähe von La Coruña wurde zudem ein Fischer vermisst, der ebenfalls ins Meer gestürzt war.

Dagegen waren die Schäden, die der Sturm auf Mallorca anrichtete, vergleichsweise harmlos. Vor allem im Südwesten der Insel wurden Strandpromenaden überspült, Bäume knickten um. Zahlreiche Häuser in der ersten Meereslinie standen unter Wasser. Die meisten Zwischenfälle wurden aus Portitxol bei Palma, den Küstenorten von Calvià und Port d'Andratx (Foto) gemeldet. Dort wurden mehrere Boote beschädigt, in Calamajor ein Strandkiosk ins Meer gespült.

Weit größere Sachschäden richtete der Sturm an der Atlantikküste Spaniens an, wo zahlreiche Strandpromenaden komplett zerstört wurden. (dpa/red)

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