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Kein Raupen-Gift aus der Luft

Ein Flugzeug lässt 2014 Insektizide über einem Waldgebiet auf Mallorca ab. Dieses Bild soll sich 2016 nicht wiederholen. | Foto: Archiv

Mallorca |

Das balearische Umweltministerium will dieses Jahr nicht mit Sprüheinsätzen gegen die Prozessionsspinner-Raupe vorgehen. Vielmehr sei die Bekämpfung des Schädlings Aufgabe der einzelnen Gemeinden sowie der Grundstücksbesitzer. Das hat der balearische Umweltminister Vicenç Vidal (Més) klar gemacht, schreibt die mallorquinische Tageszeitung Ultima Hora.

Er erinnerte aber auch daran, dass Pheromonfallen ab sofort verboten sind. Wegen der milden Temperaturen sind die Raupen dieses Jahr früher unterwegs als sonst. Ihre Brennhaare können bei Mensch und Tier heftige Hautreaktionen hervorrufen.

Vor zwei Jahren hatte es eine großangelgte Schädlingsbekämpfungsaktion des Umweltministeriums gegeben, bei der große Flächen der Insel aus der Luft mit Gift besprüht wurden. Es hatte heftige Proteste gegen dieses Vorgehen gegeben. Seitdem, so Vidal, habe sich das betroffene Gebiet verkleinert. Eine Übersichtskarte  soll im April fertiggestellt werden.

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