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Bond-Regisseur gestorben

Der Regisseur am Rande eines James-Bond-Drehs mit 007-Darsteller Roger Moore. | R.D.

Port d'Andratx, Mallorca |

Guy Hamilton ist tot. Der britische Regisseur, legendär vor allem wegen seiner vier Filme der James-Bond-Reihe, verstarb im Alter von 93 Jahren in einem Krankenhaus auf Mallorca. Schon seit 1969 hatte der in Paris geborene Filmemacher ein Haus in Port d'Andratx. Dort verbrachte er in den vergangenen Jahren den überwiegenden Teil seiner Zeit und lebte relativ zurückgezogen.

1994 führte er erstmals bei 007 Regie. Sean Connery war damals der Held in "Goldfinger". Es folgte noch ein weiterer Bond-Film Hamiltons mit Connery ("Diamantenfieber", 1971) danach spielte Roger Moore den Geheimagenten ihrer Majestät unter der Verantwortung von Hamilton. Die Filme hießen "Leben und sterben lassen" (1973) und "Der Mann mit dem goldenen Colt" (1974). Hamilton führte auch Regie bei dem Agatha-Christie-Film "Das Böse unter der Sonne" aus dem Jahr 1982, der zum großen Teil auf Mallorca gedreht wurde (mit Peter Ustinov).

Erst vor wenigen Wochen berichtete die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora, dass es dem Regissseur nach gesundheitlichen Problemen wieder besser gehe. Er war im vergangenen Jahr gestürzt und hatte an den Folgen dieses Unfalls zu laborieren. Deswegen wurde auch eine Veranstaltung zu Ehren von Guy Hamilton abgesagt, die eigentlich Ende November hatte stattfinden sollen.

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