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Playa-Messerstecher hielt sich illegal in Spanien auf

Rechts im Bild wird der Messerstecher von den Polizisten außer Gefecht gesetzt. | Vasil Vasilev

| Playa de Palma, Mallorca |

Der Messerstecher, der zu Wochenbeginn auf Mallorca zwei deutsche Urlauber an der Playa de Palma zum Teil lebensgefährlich verletzt hatte, hielt sich illegal in Spanien auf. Die Behörden hatten den Mann schon einmal wegen diverser Straftaten des Landes verwiesen. Der Marokkaner war jedoch heimlich zurückgekehrt und lebte in S'Arenal.

Wohl aus diesem Grund hatte der Mann bei seiner Festnahme zunächst einen falschen Namen angegeben und behauptet, Libyer zu sein. Erst beim Abgleich seiner Fingerabdrücke konnte die Polizei die wahre Identität des Mannes feststellen.

Wie die Ermittlungen ergaben, hatte ein zufälliges Anrempeln auf der Meerespromenade zwischen dem Marokkaner und einer Gruppe von drei deutschen Urlaubern zu einem Wortgefecht geführt, bei dem der Nordafrikaner plötzlich das Messer zückte. Er versetzte damit einem 46 Jahre alten Touristen einen Stich in die Herzgegend. Der Mann wurde in der Klinik von Son Espases notoperiert und wird seitdem auf der Intensivstation betreut, berichtete die spanische Tageszeitung Ultima Hora am Mittwoch.

Die Polizei ermittelt nun, ob der Marokkaner zum Zeitpunkt der Tat unter Drogeneinfluss stand oder möglicherweise ein psychisches Problem hatte. Nach der Tat hatte der flüchtende Mann einen Augenzeugen mit den Worten bedroht: "Du hast nichts gesehen!"

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