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Vier Flüchtlingsboote auf den Balearen gelandet

Flüchtlingsboot in Cala Figuera auf Mallorca. | Archiv

Mallorca |

In den letzten 24 Stunden sind rund um Mallorca und die Nachbarinseln vier Flüchtlingsboote entdeckt worden. Die Guardia Civil nahm insgesamt 32 Migranten in Gewahrsam.

Eines der Boote wurde vom Küstenwachtradar SIVE auf dem Weg nach Cala Llombards entdeckt. An Bord waren 12 Männer, drei von ihnen noch unter 18. Das Boot wurde in den Hafen Cala Figuera geschleppt.

Weitere 18 Personen wurden vor Cala Pi von einer Hubschrauberbesatzung der Guardia Civil gesichtet. Bei der Landung klickten die Handschellen, auch für die sechs Minderjährigen an Bord.

Zwei Männer wurden indes im Hafen La Savina auf Formentera verhaftet, nachdem sie mit ihrem Boot an der Playa del Migjorn gestrandet waren. Und auf Ibiza wurde bei der Cala s'Estanyol in der Gemeinde Santa Eulalia ein leeres Boot entdeckt.

Die Jahresbilanz erhöht sich damit auf 12 Boote mit mindestens 104 Personen an Bord. Acht landeten auf Mallorca, zwei auf Ibiza, jeweils eines auf Formentera und Menorca. Die Zahlen sind somit viel niedriger als 2017. Damals kamen 267 Personen auf 23 Booten illegal auf den Balearen an.

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