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Polizei führt Razzia bei Tierzüchter durch

Die Beamten nahmen insgesamt sieben Personen fest. | Alejandro Sepúlveda

| Palma, Mallorca |

Beamte der Nationalpolizei, der Guardia Civil und der Lokalpolizei haben in Palma eine gemeinsame Razzia durchgeführt. Diese fand auf einer Finca statt, die sich an der Autobahn nahe dem Feuerwehrstützpunkt befindet. Die Polizisten ermittelt wegen des Verdachts des Drogenhandels und der Tierquälerei.

Insgesamt nahmen die Beamten sieben Personen fest, ein Teil von ihnen ist bereits vorbestraft. Sichergestellt wurden Marihuana-Pflanzen sowie weiche Drogen. Außerdem fanden die Einsatzkräfte eine Tierzucht vor. Mitarbeiter der Naturschutz-Spezialeinheit Seprona sowie des Tierparks Natura Parc wurden hinzugezogen. Diese inspizierten über Stunden die Anlagen und die Tiere.

Auf der Finca wurden 150 Hähne, 56 Hunde – viele davon Listenhunde –, ein vietnamesisches Schwein, Pferde und verschiedene Fischarten, darunter ein Piranha, gehalten. Selbst die Experten haben Schwierigkeiten, alle der sichergestellten Fische zu bestimmen. Die Verdächtigen züchteten und verkauften unter anderem Chihuahuas und Kampfhunde. Diese wurden für einen Preis zwischen 2500 und 3000 Euro abgegeben.

Die Tiere lebten unter schlechten Konditionen. Sie hielten sich im Morast auf und hatten keinen Unterstand, der sie vor Regen schützte. Die Halter verabreichten ihnen selbst Impfungen und Medikamente. Alle Tiere wurden inzwischen anderweitig untergebracht.

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