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Immobilienbetrug auf Mallorca: 235 Anleger um 3,5 Millionen Euro geprellt

Carlos Garcia Roldán bei seiner Verhaftung in Kolumbien 2019. | R.S.

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Im Fall um den bis dato größten Immobilienbetrug auf Mallorca sind neue Details bekannt geworden. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft soll das auf der Insel gegründete Unternehmen "Lujo Casa" zwischen 2016 und 2018 insgesamt 235 Anleger um rund 3,5 Millionen Euro geprellt haben. Die Firma hatte 32 Luxusvillen ab Plan verkauft, ohne jedoch dafür eine Baugenehmigung zu besitzen. Dennoch kassierte der seit Anfang 2019 in Untersuchungshaft sitzende Geschäftsführer Carlos G. R. von den Kaufinteressierten Anzahlungen in Millionen-Höhe.

Kurz bevor der Schwindel aufflog, setzte sich R. nach Kolumbien ab. Um nicht erkannt zu werden, ließ er sich umoperieren. Dennoch wurde der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Betrüger an seinem Zufluchtsort aufgespürt und verhaftet. Seitdem sitzt er in Südamerika in Haft und wartet auf die Auslieferung nach Spanien. Neben R. ermittelt die Staatsanwaltschaft in Palma gegen mehrere mutmaßliche Mittäter.

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