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Junge Leute lassen sich auf Mallorca für Kryptogeld Augeniris scannen

Sie besuchen im FAN-Einkaufszentrum, das sich an der Autobahn zum Flughafen befindet, einen Stand einer Firma namens Worldcoin. Dort ereignet sich Erstaunliches

Ein junger Mnan lässt sich auf Mallorca die Augeniris scannen. | Ultima Hora

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Auf Mallorca lassen sich derzeit auffallend viele junge Menschen die Augeniris scannen. Sie besuchen im FAN-Einkaufszentrum, das sich an der Autobahn zum Flughafen befindet, einen Stand einer Firma namens Worldcoin, die eine Kryptowährung unterhält. Für die gescannte und damit verkaufte Augeniris erhält jeder Kunde einen Betrag in diesem Kryptogeld.

Worldcoin bedient sich künstlicher Intelligenz und will nach Informationen der MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" das biometrische Merkmal der Iris zur Authentifizierung verwenden. Die Augeniris gilt allgemein als deutlich fälschungssicherer als Fingerabdrücke.

Die Scans werden in einer App namens Orbs gespeichert, zu der man nur mit einem Augen-Abgleich Zutritt bekommt. In weniger als zehn Sekunden erscheint ein QR-Code, der die Identität des Users bestätigt. Worldcoin soll nach eigenen Angaben ein allumfassendes, globales Zahlungs- und Identitäts-Netzwerk werden. Es geht zurück auf den ChatGPT-Gründer Sam Altman.

Experten geben angesichts dieser Entwicklung ernste Datenschutzprobleme zu bedenken. Es steht nämlich die Frage im Raum, ob nicht zu sehr in die Privatsphäre der Kunden eingegriffen wird. Die zuständige spanische Datenschutz-Agentur "AEPD" beschäftigt sich derzeit mit vier Anzeigen aus dem Raum Madrid und aus Katalonien gegen Worldcoin.

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