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"Als wir draußen waren, sahen wir alles": Hunde beißen Schafe und Babylämmer auf Mallorca tot

Nach Angaben der Betroffenen ereigneten sich die Angriffe auf einem Bauernhof in der Nähe von Felanitx in drei Phasen

Von Hunden gerissene Schafe auf den Balearen (Archivbild) | Foto: Ultima Hora

| Felanitx, Mallorca |

Drei Hunde haben auf einem Bauernhof bei Felanitx im Osten von Mallorca etwa fünfzehn Schafe und Lämmer getötet und damit dem Ehepaar, dem das Vieh gehört, einen wirtschaftlichen Schaden von etwa 2000 Euro zugefügt. Derzeit ist laut einem Bericht des Onlinedienstes www.cronicabalear.es vom Montag nicht bekannt, wem die Hunde gehören.

Nach Angaben der Betroffenen ereigneten sich die Angriffe in drei Phasen, die erste davon in der Nacht des 10. Dezember. "Wir hörten, dass sie sehr aufgeregt waren und gingen hinaus, um zu sehen, was los war. Als wir draußen waren, sahen wir alles", berichten sie.

Auch Nachbar betroffen

Zunächst dachten sie, es handele sich um einen Einzelfall, aber einige Nächte später drangen die drei Hunde erneut auf das Grundstück ein und griffen die Herde erneut an, wobei weitere Schafe und Lämmer, "einige davon sehr jung", getötet wurden.

Angesichts dieser Situation sah sich das Ehepaar gezwungen, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, und sperrte die Tiere nachts in einen geeigneten Raum, um ihnen Platzangst zu ersparen. „Trotzdem kamen die Hunde zurück, denn als wir eines Morgens hinausgingen, schauten uns die Schafe verängstigt an; zum Glück konnten sie sie nicht angreifen”, beklagen sie.

Die Landwirte aus Felanitx sind nicht die einzigen Betroffenen. Wie sie www.cronicabalear.es berichteten, erhielten sie am Sonntag einen Anruf von einem Nachbarn, der ihnen mitteilte, dass die Hunde auch auf sein Grundstück gelangt seien, obwohl sie „seinen Tieren nichts antun konnten“. Die Vorfälle wurden bei der Guardia Civil angezeigt. Die Betroffenen versicherten außerdem, dass sie die Hunde, falls es ihnen gelingen sollte, sie einzufangen, ins Tierheim bringen würden.

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