Folgen Sie uns F Y T I R

Massiver Steinschlag: Wohnhäuser in Mallorca-Gemeinde von der Außenwelt abgeschnitten

In dem Bergdorf stürzten en in den vergangenen Stunden große Felsbrocken und Baumbestand auf eine Landstraße. Polizei und Einsatzkräfte befinden sich vor Ort.

Ein Durchkommen ist nur noch für Fußgänger und Radfahrer möglich | Foto: Lokalredaktion

| Palma, Mallorca |

In der Gemeinde Esporles auf Mallorca haben Steinschläge und umgestürzte Bäume am Freitag zwei Wohnhäuser von der Außenwelt abgeschnitten. Verletzt wurde nach Angaben der Behörden niemand; die Bewohner seien nicht in Gefahr. Eine betroffene Straße musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.

Nach Mitteilung der balearischen Landesregierung lösten sich im Bereich Des Verger "große Felsbrocken zusammen mit mehreren Kiefern". Über den genauen Zeitpunkt gibt es unterschiedliche Angaben: Während die Regionalregierung von Freitagmorgen spricht, teilte das Rathaus von Esporles mit, der Abgang habe sich bereits in der Nacht zuvor ereignet. Infolge der Schäden sind zwei Häuser derzeit nur eingeschränkt erreichbar.

Angesichts der Lage aktivierte die Generaldirektion für Notfälle und Inneres die Warnstufe null des Zivilschutzplans der Balearen. Diese Maßnahme dient der Koordination und Unterstützung der laufenden Einsätze. Beteiligt sind unter anderem die örtliche Polizei, der Straßenamt des Inselrats von Mallorca, die Guardia Civil sowie Umwelt- und Forstdienste. Auch die Feuerwehr ist im Einsatz, um umgestürzte Bäume zu entfernen, meldet die MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora".

Experten überwachen die Situation und Aufräumarbeiten mithilfe von Drohnen. Die Notfalldirektion steht nach eigenen Angaben in engem Austausch mit den angrenzenden Kommunen und hat diese aufgefordert, potenziell gefährdete Fels- und Hanglagen zu kontrollieren. Ursache der Instabilität seien die in den vergangenen Tagen gefallenen, teils ergiebigen Niederschläge.

Vor dem Hintergrund weiterer angekündigter Regenfälle am Wochenende riefen die Behörden die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Empfohlen wird, Risikozonen wie steile Hänge oder Böschungen zu meiden, Fahrten auf Bergstraßen möglichst zu unterlassen und die Hinweise der Einsatzkräfte zu beachten.

Zum Thema
Meistgelesen