Aufgrund der Regenfälle der vergangenen Monate und dem Schneefall in der Nacht des zurückliegenden Samstags auf Sonntag liegen die Wasserstände der Stauseen, die Palma de Mallorca versorgen, bei erfreulichen fast 70 Prozent ihrer Kapazität. Konkret betragen die Gesamtreserven an diesem Montag 67,70 Prozent, während sie vor einem Jahr noch bei 54,72 Prozent weniger lagen. Das entspricht einem Anstieg von fast 13 Prozent.
Betrachtet man die einzelnen Stauseen, so ist der Cúber zu 70,19 Prozent seiner Kapazität gefüllt. Das städtische Versorgungsunternehmen Emaya hat mitgeteilt, dass er im März 2025 bei 58,01 Prozent lag. Der Gorg Blau liegt seinerseits bei 66,14 Prozent, während er vor einem Jahr bei 61,12 Prozent lag.
Vorsichtiger Optimismus
Der Präsident von Emaya, Llorenç Bauzá de Keizer, äußert sich zufrieden über "den aktuellen Füllstand der Stauseen, denn es ist immer eine gute Nachricht, vor den trockensten Monaten des Jahres über gute Werte zu verfügen. Dennoch dürfen wir uns nicht in Sicherheit wiegen. Die Botschaft der Stadtverwaltung von Palma und von Emaya lautet, dass die Bürger weiterhin dem sparsamen Umgang mit Wasser Vorrang einräumen müssen, denn trotz der derzeit zufriedenstellenden Daten müssen wir vorausschauend und vorsichtig sein und stets die Situationen berücksichtigen, die die Zukunft mit sich bringen könnte."
Die Beauftragte und Sprecherin der staatliche Wetterbehörde Aemet auf den Balearen kündigt an, dass für Sonntag, 22. März, erneut Regen auf Mallorca erwartet wird. "Zwei Stürme drohen uns, einer vom Atlantik und einer aus Mitteleuropa. Je nachdem, welcher sich durchsetzt, wird es mehr oder weniger unbeständiges Wetter geben", erklärt sie. Sollten sich diese Vorhersagen bewahrheiten, könnte sich die Lage der Stauseen weiter verbessern.