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Autowracks und Bauschutt allerorten: Dieser Gewerbepark auf Mallorca vermüllt immer mehr!

Die Bürgermeisterin des bei Deutschen beliebten zuständigen Ortes und die Vorsitzende der Eigentümervereinigung äußerten ihr "Unbehagen" über den Zustand des Geländes

Kein schöner Anblick. | Foto: Ultima Hora

| | Palma, Mallorca |

Die Gemeindeverwaltung des nördlich von Palma de Mallorca gelegenen und bei Deutschen recht beliebten Dorfes Bunyola und die Eigentümer des Gewerbegebiets Ses Veles haben sich zusammengeschlossen, um angesichts des Verfalls des Gewerbeparks institutionellen "Schutz" einzufordern.

Die Bürgermeisterin, Marian Serralta, und die Vorsitzende der Eigentümervereinigung, Jerónima Ferragut, äußerten ihr "Unbehagen" über den Zustand des Geländes, das von Unkraut überwuchert ist, eine stark beschädigte Asphaltdecke aufweist und auf dem ständig Müll und Bauschutt und Autowracks abgeladen werden.

"Wir haben punktuelle Reinigungsaktionen durchgeführt, die örtliche Polizei geschickt, Bußgelder verhängt und sogar Straßen beschildert, aber wir können die tägliche Instandhaltung nicht übernehmen, auch wenn das Gelände abgenommen wurde", erklärte die Bürgermeisterin.

Generalreinigung angedacht

Das Gewerbegebiet, das im Jahr 2006 errichtet worden war, um Abfallentsorgungsunternehmen Mallorca wie Tirme, Adalmo oder Reciclajes Pérez anzusiedeln, übersteigt die kommunalen Kapazitäten bei weitem: Allein die Grünflächen nehmen mehr als 70.000 Quadratmeter ein. Die Gemeinde plant, im nächsten Monat eine Generalreinigung mit einem externen Unternehmen durchzuführen, weist jedoch darauf hin, dass dies nur eine vorübergehende Lösung sein wird: "In ein paar Monaten wird es wieder genauso aussehen."

Das Problem ist die missbräuchliche Nutzung von Gemeinschaftsflächen, wo Privatpersonen und auch einige Unternehmen Müll, Schutt, Möbel oder Fahrzeuge abstellen. "Wir bitten um Hilfe, weil wir nicht die gesamte Instandhaltung übernehmen können", betonte die Eigentümervertreterin Ferragut. "Es ist nicht unsere Aufgabe, die Straßen instand zu halten. Das ist so, als müsste ein Anwohner für die Straßenbeleuchtung oder die Sicherheit auf den Straßen aufkommen."

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