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Flüge

Zwischenfall am München-Airport: Eurowings-Pilot bricht Start von Flug nach Mallorca mit 130 Sachen ab

Als der Airbus A 319 auf der Startbahn beschleunigte, musste auf einmal radikal gehandelt werden. MM kennt den Grund

Blick auf einen startbereiten Eurowings-Flieger. | Foto: Archiv Mallorca Magazin

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Für zahlreiche Flugpassagiere hat eine Reise nach Mallorca mit einem gehörigen Schrecken begonnen. Die Piloten eines Eurowings-Fluges mussten den Start ihrer Maschine kurzfristig in München abbrechen, als das Flugzeug bereits mit fast 130 Stundenkilometern über die Startbahn sauste. Zu dem Vorkommnis kam es am 17. März, wie mehrere bayerische Medien am Ostersonntag berichteten.

Der Airbus A319-100 mit der Registrierung 9H-EXT war unter der Flugnummer EW6891 auf dem Weg nach Palma, als die Crew plötzlich den Startvorgang unterbrach. Das Flugzeug befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der Startbahn 08R und beschleunigte gerade für den Abflug. Zehn Minuten Wartezeit nach dem Abbruch

Nach dem abgebrochenen Start bremste die Maschine stark ab und verließ letztlich zunächst die betroffene Startbahn. Das Flugzeug wartete im Anschluss etwa zehn Minuten an einer Halteposition, bevor die Cockpit-Crew einen zweiten Startversuch einleitete. Rund 20 Minuten nach dem ersten Versuch hob der Airbus dann erfolgreich von der Startbahn 08R ab.

"Computer-Problem" als Grund angegeben

Wie ein Passagier im Anschluss berichtete, soll der Kapitän ein „Computer-Problem“ als Grund für den Startabbruch angegeben haben. Trotz des Zwischenfalls erreichte der Flieger sein Ziel auf Mallorca mit einer minimalen Verspätung von nur etwa fünf Minuten.

Ein sogenannter „Rejected Takeoff“ – also ein abgebrochener Start – gehört zu den Standardverfahren, die Piloten regelmäßig trainieren. Bei technischen Problemen oder anderen Unregelmäßigkeiten ist der Abbruch des Startvorgangs eine Sicherheitsmaßnahme, um mögliche Risiken während des Fluges zu vermeiden.

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