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Brutale Tötung von Chihuahua-Hündin auf Mallorca sorgt für Trauer und Entsetzen

Dem filigranen Tier war von der Ex-Partnerin seines Besitzers unter anderem der Schädel eingeschlagen worden

So sah die zierliche Hündin aus. | Foto: Soziale Netzwerke

| Palma, Mallorca |

Nach der brutalen mutmaßlichen Tötung einer Chihuahua-Hündin namens Paris in Llucmajor im Süden von Mallorca kocht das Internet über, um auf diesen Fall von Tierquälerei aufmerksam zu machen. In den sozialen Netzwerken machen unter dem Motto #JusticiaParaParis Menschen seit Tagen ihrem Entsetzen Luft.

Paris wurde angeblich von der Ex-Partnerin ihres Besitzers aus Eifersucht getötet, einem bekanntlich niedrigen Beweggrund. So wurde der Vorfall bei der Polizei sowie beim Gericht in der Vía Alemania in Palma angezeigt. Parallel zu den von der Guardia Civil eingeleiteten Ermittlungen haben die Beteiligten bestätigt, dass der mutmaßliche Fall von Tierquälerei auch bei der Seprona (Naturschutzdienst der Guardia Civil) angezeigt wurde, mit dem Ziel, den Sachverhalt aufzuklären und die strafrechtliche Verantwortung zu klären.

Die elf Jahre alte Hündin war getötet worden, nachdem die Frau eine große Menge Tabletten eingenommen hatte. Das Tier wog nur anderthalb Kilogramm und erlitt tödliche Verletzungen am Schädel und an den Lungen.

Kein Haftbefehl erlassen

Die Beschuldigte soll laut den in den sozialen Netzwerken kursierenden Berichten aus einem Anfall heraus gehandelt haben. Nach dem Vorfall musste die Frau mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Offenbar ist die mutmaßliche Täterin in der Wohnung gemeldet, in der sich der Vorfall ereignete, was den Mann, der sie bei sich aufgenommen hatte, daran hindert, sie vorerst aus der Wohnung zu verweisen.

Obwohl die Frau nach der mutmaßlichen Tat nicht vor Gericht erschien, erließ die zuständige Richterin bislang keinen Haftbefehl erlassen. Der Ex-Partner der mutmaßlichen Täterin lebt in der Wohnung zusammen mit seiner Tochter und zwei weiteren Hunden sowie einer Katze.

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