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Besetzung brutal! Frauen dringen am helllichten Tag in Wohnung in Schicki-Viertel in Palma ein

Nachbarn riefen in Santa Catalina in aller Eile die Polizei, die Beamten fanden einen Schraubenzieher im Schlüsselloch vor

Blick auf die Dächer von Santa Catalina. | Foto: Patricia Lozano

| | Palma, Mallorca |

Zwei Frauen sind von der Nationalpolizei festgenommen worden, nachdem sie versucht hatten, eine Wohnung im Trendviertel Santa Catalina in Palma de Mallorca zu besetzen. Eine der Festgenommenen schlug während der Festnahme einen der Polizisten. Zudem wird ihnen vorgeworfen, versucht zu haben, ein Gemälde des Malers Joaquín Mir im Wert von 60.000 Euro zu stehlen. Ihnen werden Diebstahl, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Ungehorsam und tätlicher Angriff auf einen Beamten vorgeworfen.

Die Vorfälle ereigneten sich am vergangenen Donnerstag, als Beamte der Bürgerhilfsgruppe der Nationalpolizei nach Santa Catalina eilten. Zuvor hatten sie mehrere Anrufe erhalten, wonach zwei Frauen über eine Treppe in eine fremde Wohnung eingedrungen waren.

Am Ort des Geschehens erklärten die Nachbarn den Beamten, dass zwei unbekannte Frauen in die Wohnung im ersten Stock eingedrungen seien und dass eine von ihnen ein etwa dreijähriges Kind in einem Kinderwagen mit sich führte. Die Zeugen beobachteten, dass die Verdächtigen zahlreiche Möbelstücke und Gegenstände im Eingangsbereich der Wohnung platziert hatten, um den Eigentümern den Zugang zum Innenbereich zu verwehren. Die Polizisten forderten die beiden Frauen auf, die Tür zu öffnen, doch diese ignorierten die Anweisungen der Beamten und drohten, das Kind hinter die Tür zu stellen, um die Polizeiarbeit zu behindern.

Schraubenzieher steckte im Schlüsselloch

Da sich die Verdächtigen weigerten, die Tür zu öffnen, forderten die Beamten die Feuerwehr an. Die Feuerwehrleute stellten vor Ort eine Leiter bereit, damit die Polizisten über den Balkon in die Wohnung gelangen konnten. Die beiden Frauen befanden sich im Esszimmer, der Minderjährige saß auf einem Sofa.

Der Eingang zur Wohnung war vollständig durch Möbel und Hausrat versperrt, und ein Schraubenzieher steckte im Schlüsselloch der Eingangstür. Eine der Frauen erklärte den Polizisten, sie sei von ihrer Begleiterin getäuscht worden, die ihr erzählt habe, sie habe die Wohnung gemietet, konnte dies jedoch nicht belegen.

Eine andere Streife sprach parallel dazu mit den Eigentümern der Wohnung, die angaben, dass diese ihrer Familie gehöre und sie sie zur Lagerung von Möbeln nutzten. Die Beamten stellten fest, dass sich dort eine große Menge an Gegenständen, Möbeln und Gemälden von hohem Wert befand.

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