Nach einem mutmaßlichen Einbruchsversuch in eine leerstehende Immobilie auf Mallorca ermittelt die Guardia Civil gegen drei Verdächtige. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, handelt es sich um einen 49-jährigen Mann sowie zwei Frauen im Alter von 43 und 25 Jahren. Ihnen wird vorgeworfen, versucht zu haben, ein Haus im Gemeindegebiet von Ses Salines zu besetzen und dabei Sachschaden verursacht zu haben.
Die Tat soll sich nach Informationen der MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" am Montag zur Mittagszeit in dem Küstenort Colonia de Sant Jordi ereignet haben. Zuvor seien in mehreren Häusern der Umgebung Alarmanlagen ausgelöst worden. Zunächst sollen Anwohner dies für Fehlalarme gehalten haben. Als sich innerhalb kurzer Zeit die Fälle häuften, sei die Polizei verständigt worden.
Vor Ort stellten die Beamten laut Angaben der Guardia Civil fest, dass ein zuvor zugemauerter Zugang zu der Immobilie aufgebrochen worden war. Offenbar hatten sich die Verdächtigen über das Loch in die Mauer Zutritt zu dem Haus verschafft. Zudem seien Alarmmelder beschädigt worden. "Einer der Zugänge […] sei aufgebrochen worden", teilte die Polizei mit.
Zeugenhinweise führten die Ermittler schließlich zu einem Fahrzeug, das in der Nähe abgestellt war. Darin hätten sich drei Personen befunden, auf die die zuvor abgegebenen Beschreibungen gepasst hätten. Bei der anschließenden Kontrolle seien Werkzeuge entdeckt worden, die mutmaßlich für den Durchbruch der Mauer verwendet worden seien.
Gegen die drei Verdächtigen wird nun wegen versuchten Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung ermittelt.