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TRAGISCHES UNGLÜCK

Radfahrerin stürzt bei gefährlicher Abfahrt auf Mallorca tödlich

Die Verunglückte war in einer Gruppe unterwegs und verlor aus bislang nicht bekannter Ursache plötzlich die Kontrolle über ihr Vehikel. Sie verstarb noch am Unfallort.

Für die verunglückte Radfahrerin kam jede Hilfe zu spät. | Foto: Redaktion

| Palma de Mallorca |

Eine Radfahrerin ist am Mittwoch auf der beliebten Strecke zur Sa Calobra-Bucht auf Mallorca tödlich verunglückt. Nach Angaben der MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" stürzte die Frau am Nachmittag während einer Abfahrt nahe der Gemeinde Escorca schwer und erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen.

Der Unfall soll sich auf Höhe Kilometer 10,3 der Straße ereignet haben. Die Frau sei Teil einer Gruppe von Radsportlern gewesen und habe aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrrad verloren. In der Folge sei sie rund 15 Meter in die Tiefe gestürzt und habe sich dabei schwerste Verletzungen zugezogen, berichtete das Blatt unter Berufung auf Einsatzkräfte.

Rettungsdienste und Spezialkräfte der Feuerwehr, darunter die Bergrettungseinheit aus Sóller, erreichten den schwer zugänglichen Unfallort kurze Zeit später gemeinsam mit medizinischem Personal. Augenzeugen und Ersthelfer sollen noch längere Zeit versucht haben, die Verunglückte wiederzubeleben.

Zunächst hatte es geheißen, die Verletzungen seien nicht unmittelbar lebensbedrohlich. Der Gesundheitszustand der Frau soll sich jedoch rasch dramatisch verschlechtert haben. Schließlich sei die Frau an den Folgen multipler Verletzungen gestorben.

Ein Rettungshubschrauber war dem Bericht zufolge bereits angefordert worden, um die Verletzte schnellstmöglich in ein Krankenhaus zu bringen. Nach ihrem Tod sei der Einsatz jedoch abgebrochen worden, da zunächst die formellen Schritte, darunter die Freigabe des Leichnams und eine forensische Untersuchung, erforderlich gewesen seien. Die Guardia Civil übernahm die Ermittlungen zum Unfallhergang.

Die Identität der Toten war zunächst unklar, da sie keine Ausweisdokumente bei sich getragen habe.

Die betroffene Strecke gilt als anspruchsvoll und nicht ungefährlich. Sie führt über längere Passagen bergab, auf denen leicht hohe Geschwindigkeiten erreicht werden. In einem anschließenden, unübersichtlichen Abschnitt mit unebenem Untergrund komme es immer wieder zu schweren Stürzen, wenn Fahrer die Kontrolle verlieren.

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