Dank des schnellen Eingreifens der Rettungsschwimmer am Strand von Santa Ponça im Südwesten von Mallorca ist am Donnerstag der Tod eines Badegastes verhindert worden. Die Rettungsschwimmer holten den Betroffenen, einen 47-jährigen Pakistaner mit Wohnsitz im Vereinigten Königreich, ohne Puls aus dem Wasser und führten bei ihm eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch, noch bevor die Sanitäter mit dem Krankenwagen eintrafen. Der Mann wurde wenige Minuten später ins Krankenhaus Son Espases gebracht.
Der Vorfall ereignete sich laut mit dem Fall vertrauten Quellen wenige Minuten vor 12:40 Uhr. Die Rettungsschwimmer entdeckten von einem der Kontrolltürme aus eine Person, die sich nicht bewegte. Sofort begaben sie sich ins Meer, um sie mit Hilfe anderer Badegäste, die sich zu diesem Zeitpunkt im Wasser befanden, zu bergen.
Wiederbelebungsmaßnahmen dauerten 20 Minuten
Der Rettungsschwimmer begann mit den Wiederbelebungsmaßnahmen, die etwa 20 Minuten dauerten, um den Ertrinkenden wiederzubeleben. Zu diesen Maßnahmen schlossen sich auch mehrere Feuerwehrleute außerhalb ihres Dienstes an, die sich am Strand aufhielten.
Minuten später trafen ein Rettungswagen und mehrere Streifenwagen der Lokalpolizei von Calvià ein. Die Sanitäter stabilisierten den Mann, der wieder einen Puls hatte, und brachten ihn ins Krankenhaus Son Espases. Der Einsatz sorgte für großes Aufsehen unter den Touristen und auch den Anwohnern, die an diesem Morgen an der als „Playa Grande“ bekannten Strandpromenade von Santa Ponça spazieren gingen.