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Sie stiegen in viele Häuser auf Mallorca ein! Einbrecher tarnten sich als Touris und benutzten Spezialwerkzeuge

Die Georgier beobachteten die Häuser und brachten dünne Klebestreifen am unteren Rand der Türen an, um sicherzustellen, dass niemand zu Hause ist

Sichergestelltes Beutegut. | Foto: Spanische Nationalpolizei

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Spanische Nationalpolizisten haben zwei georgische Staatsbürger festgenommen und zwei weitere identifiziert, bei denen es sich um mutmaßliche Mitglieder einer hochspezialisierten Diebesbande handelt, die in den letzten Monaten zwölf Wohnungen in Palma de Mallorca ausgeraubt haben soll. Es handelt sich um eine umherziehende Gruppe, die von Stadt zu Stadt reist und nach einer Reihe von Einbrüchen weiterzieht und sich in Hotels einquartierte, als wären sie Touristen. Sie beobachteten die Häuser und brachten dünne Klebestreifen am unteren Rand der Türen an, um sicherzustellen, dass niemand zu Hause ist, und verwenden Präzisionswerkzeuge, um die Schlösser zu knacken.

Die Beamten der Diebstahlsgruppe der Nationalpolizei waren der Diebesbande seit Monaten auf der Spur, die sehr fortschrittliche Techniken zum Knacken von Schlössern einsetzte, sodass sie die Türen öffnen konnten, ohne Schaden anzurichten. Die Ermittlungen begannen im vergangenen Februar, als die Nationalpolizei die ersten Anzeigen erhielt.

Wohnungen sorgfältig ausgewählt

Die Untersuchungen der Ermittler bestätigten, dass es sich um dieselbe, hochprofessionelle Bande handelte. Die Diebe wählten die Wohnungen sorgfältig aus, bevor sie die Einbrüche verübten. Sie schlugen stets tagsüber zu, nachdem sie die Lage ausgekundschaftet und sich vergewissert hatten, dass die Bewohner das Haus verlassen hatten.

Und sie markierten ihre Ziele, indem sie dünne Klebstofffäden am unteren Rand der Türen anbrachten, um auszuschließen, dass jemand das Haus betreten hatte. Anschließend öffneten sie die Türen mit ausgeklügelten Schlosserwerkzeugen, die keinerlei Spuren des Aufbruchs hinterließen.

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