Insgesamt 23 neue Elektrobusse sind in die Flotte des städtischen Verkehrsunternehmens von Palma de Mallorca aufgenommen worden, und neun davon wurden bereits am Donnerstag eingesetzt. Die neuen Fahrzeuge werden zur Verstärkung der EMT-Linien 1, 6, 10, 14, 16, 20, 24, 27, 28, 29, 30, 39 und 40 eingesetzt, um die Leistungsfähigkeit der Flotte zu verbessern, die Verfügbarkeit von Bussen zu erhöhen und den Bürgern eine bessere Abdeckung zu bieten.
Die neuen Fahrzeuge sind Teil der ersten 68 Busse, die im Rahmen eines vom Stadtrat initiierten Rahmenvertrags vergeben wurden, der die Anschaffung von insgesamt 113 Elektrobussen vorsieht. Dies erklärten am Donnerstag der Bürgermeister von Palma, Jaime Martínez, der Dezernentfür Mobilität, Antonio Deudero, und der balearische Minister für Tourismus, Kultur und Sport, Jaime Bauzá, sowie Vertreter des Vereins der Eisenbahnfreunde und EMT-Fans, die sich „Bus Stoppers“ nennen.
Mit einer Investition von maximal 92,95 Millionen Euro betonte Martínez, dass dies „der Beginn des endgültigen Sprungs hin zum elektrischen und nachhaltigen Modell der EMT“ sei. Die Elektrobusse haben eine Länge von 12 Metern und wurden zu einem Stückpreis von 573.000 Euro erworben.
"In der EMT-Geschichte beispielloser Modernisierungsprozess"
Eine Besonderheit dieser Busse ist, dass ihre blaue Farbe an die Ursprünge des Unternehmens erinnert, das früher „Sociedad Anónima Laboral Mallorquina de Autobuses“ (SALMA) hieß. Das Projekt wird aus dem Investitionsplan für die Energiewende der Balearen (PITEIB) im Rahmen des Plans für Wiederaufbau, Transformation und Resilienz – NextGenerationEU – finanziert, zusätzlich zu Beiträgen aus der Steuer für nachhaltigen Tourismus (ITS), der Stadtverwaltung von Palma und Eigenmitteln für das Geschäftsjahr 2026.
Der Bürgermeister wies darauf hin, dass es sich um „einen in der Geschichte der EMT beispiellosen Modernisierungs- und Elektrifizierungsprozess“ handele, und betonte, das Ziel sei es, Palma zu einer nachhaltigeren und zukunftsfähigen Stadt zu machen. Im Bereich Mobilität hob der Bürgermeister die Zusammenarbeit zwischen den Behörden hervor, um die Anbindung Mallorcas zu verbessern und auf ein „besser vernetztes und miteinander verbundenes“ Verkehrsnetz hinzuarbeiten.
In diesem Zusammenhang erinnerte Martínez an die Verbesserungen, die die Einführung der einheitlichen Fahrkarte für Zug, U-Bahn, TIB und EMT sowie die Einführung der Zahlung per Bankkarte in den Bussen mit sich gebracht haben. Er erläuterte zudem das Gesamtprojekt, das Investitionen in Höhe von fast 100 Millionen Euro für die Erneuerung der Flotte und den Bau des künftigen Eco-EMT-Zentrums vorsieht.