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Spanien-Regierung rechnet schon im Januar mit ersten Impfstoff-Dosen

Spaniens Gesundheitsminister Salvador Illa. | Palacio de Moncloa

| Mallorca |

Die spanische Regierung rechnet bereits im Januar mit den ersten Anticorona-Impfdosen auch auf Mallorca. Man hoffe, bereits in Kürze Verträge mit Konzernen wie Pfizer unterschreiben zu können, sagte Gesundheitsminister Salvador Illa am Montag. Es handele sich um 20 Millionen Dosen, die zehn Millionen Personen gegen die Krankheit immunisieren sollen. Geplant ist den Angaben zufolge, sie kostenfrei unter die Menschen zu bringen.

Laufe alles gut, so werde bereits im Mai ein größerer Teil der Bevölkerung geimpft sein, so Illa weiter. In diesem Zusammenhang äußerte er sich klar gegen Gegner solcher Maßnahmen. Es gebe Personen, die Lügen erzählten, sagte Illa.

Der Minister machte zudem Hoffnung darauf, dass die Familien an Weihnachten das Fest feiern können. Zwar werde es nicht wie in den vergangenen Jahren zugehen können, man werde aber alles erdenkliche dafür tun, dass es zu Zusammenkünften kommt. Auch religiöse Veranstaltungen müssten stattfinden.

Illa bezeichnete desweiteren die Inzidenz von inzwischen 530 Fällen auf 100.000 Personen als interessante Stabilisierung der Situation im Land. Zu eventuellen strengeren Maßnahmen als den aktuellen nächtlichen Ausgangssperren, über die in den vergangenen Tagen spekuliert worden war, äußerte sich der Minister nicht.

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