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Abschlag auf der Insel: Warum Mallorca einer von Europas Golf-Hotspots ist

Golfspieler auf der Anlage von Golf de Andratx. | P. Lozano

| Andratx, Mallorca |

Mallorca Magazin: Wie ist die diesjährige Saison für Sie gelaufen?

Dirk Dünkler: Wir sind durchweg zufrieden. Nach der Corona-Pandemie ist Mallorca als Golfreise-Ziel in Europa wieder ganz schwer angesagt. Insbesondere hier im Südwesten haben wir das dieses Jahr zu spüren bekommen.

MM: Wo liegen die Gründe dafür?

Dünkler:Der Südwesten zieht weiterhin viele Immobilienbesitzer aus dem Ausland an. Insbesondere Camp de Mar erlebt derzeit einen regelrechten Boom an neuen Voll- oder Teilzeitresidenten. Und viele von ihnen spielen gerne Golf.

Leitet seit 2015 den Golfclub Golf de Andratx: Manager Dirk Dünkler.

MM: Die Golfsaison war bisher auf den Frühling und Herbst begrenzt. Hat sich daran etwas geändert?

Dünkler:Ja. Im Gegensatz zu früheren Jahren brechen die Buchungszahlen im Sommer und Winter nicht mehr drastisch ein. Die Auslastung der Plätze ist ganzjährig homogener geworden.

MM: Der Preisunterschied unter den Clubs auf der Insel ist zwar nicht mehr so hoch wie früher, dennoch unterscheidet man zwischen exklusiven und weniger exklusiven Anlagen. Wie positioniert sich Golf de Andratx in dieser Hinsicht?

Dünkler:Golf de Andratx gehört seit seiner Eröffnung vor zwölf Jahren zu den Top-Anlagen auf Mallorca. Die priviligierte Lage, das abwechslungsreiche Layout, die exklusive Gastronomie und der exzellente Service sprechen da eine ganz klare Sprache. Im Gegensatz zu anderen Clubs versuchen wir unseren Gästen ein familiäres Ambiente zu vermitteln. Auch preislich sind wir dank unserem dynamischen Online-Preissystem keinesfalls abgehoben. Ich glaube, wir bieten ein sehr, sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

MM: Golf ist auf Mallorca im Vergleich zum spanischen Festland oder anderen europäischen Regionen ein teures Pflaster. Zu Recht?

Dünkler: Dass Greenfees auf Mallorca teurer sind als beispielsweise auf dem spanischen Festland, liegt an seiner Insellage. Eine Tonne Sand für die Bunker kostet im Einkauf in Barcelona 9 Euro. Bis die Tonne hier bei uns vor der Tür steht, ist sie aufgrund der Kosten für den Transport mit dem Schiff, dem Umladen und der Anlieferung in Lkws 60 Euro teurer geworden. Ich glaube, das erklärt schon alles.

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