Seit Donnerstag und noch bis einschließlich Samstag (5. bis 7. März) ist Puerto Portals einmal mehr ein Treffpunkt für Oldtimer und ihre Fans. Über 100 Fahrzeuge rollen über die Insel, 24 von ihnen werden eigens von Frauen über die Straßen der Insel gesteuert. Das sind so viele Fahrerinnen wie noch nie. Das übrige Feld besteht aus rund 76 männlichen Fahrern. Wer sich einen guten Platz sichern wollte, zum Zuschauen, war schon früh vor Ort.
Die Rallye führt von Puerto Portals auf die bekanntesten Straßen der Insel. Passstraßen wie Sa Calobra werden für das exklusive Event gesperrt und verwandeln sich in Wertungsprüfungen, auf denen klassische Rennwagen ihre Kraft und Präzision zeigen. Besucher erleben die Teams hautnah, hören die Motoren heulen und sehen die Fahrzeuge aus nächster Nähe. Es gibt ausgewiesene Zonen, einige Straßenabschnitte sind zeitweise gesperrt.
Puerto Portals dient als Zentrum und „Parc Fermé”. Die Rallye dauert drei Tage und umfasst mehr als 500 Kilometer, davon rund 170 auf abgesperrten Prüfungsstrecken. Jeder Abschnitt birgt neue Kurven, Motorenmusik und Chancen für den perfekten Blick.
150 Fachkräfte kümmern sich um die Organisation
Gefahren wird in zwei Hauptkategorien: Wettbewerbsklassen bis Baujahr 1981, 1990 und 1998 sowie Regularity-Klassen nach vorgegebenen Durchschnittsgeschwindigkeiten für Fahrzeuge bis Baujahr 1999. Rund 150 Fachkräfte kümmern sich um Organisation, Zeitnahme und Sicherheit.
Über 25 Marken treffen aufeinander, von Ferrari, Lotus, Lancia und Lamborghini bis zu Jaguar, Toyota, Mitsubishi, Subaru, Ford und Renault. Besonders stark vertreten ist Porsche mit über drei Dutzend Fahrzeugen, und das in verschiedenen Klassen.
Einige Vierräder haben internationale Rallye-Geschichte geschrieben, darunter der Ferrari 365 GTB/4 Daytona der frühen 1970er Jahre und der Toyota Celica GT-4 ST165, mit dem der Rallyefahrer Carlos Sainz senior 1990 seinen ersten Weltmeistertitel gewann.
Die Etappen verbinden Küstenstraßen mit engen Bergpassagen. Start und Ziel liegen täglich in Puerto Portals, das Fahrerlager ist öffentlich zugänglich. Besucher können Mechanikern über die Schulter schauen, den Motoren lauschen und die Mischung aus Chrom, Lack und Gummi erleben.