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Bern oder Bari? In diese Orte kommt man direkt im Jet ab Palma

Bern bietet Puppenhauscharme. | Wikimedia Commons/Daniel Schwen

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Na sowas! Auch relativ unbekannteEcken in Europa und anderswo kann man noch einige Wochen von Palma aus direkt erreichen. Da wäre zum Beispiel das mondäne, an der Atlantikküste befindliche französische Seebad Deauville, das weniger als 4000 Einwohner hat. Dafür verfügt der Ort über ein riesiges Casino, einen edlen Yachthafen und Villen, die einem vor Staunen fast die Augen aus den Höhlen treten lassen. Von Palma aus fliegt die Airline Volotea direkt dorthin, wie auch unter anderem nach Brest mit dem überdachten botanischen Garten und einer kuriosen Seilbahn. Diese Airline hat auch Nantes und Lyon im Portfolio, hinzu kommen Bordeaux und Toulouse, wohin es auch mit Ryanair geht. Nach Nizza mit seiner weltbekannten Promenade an der Côte d’Azur fliegt Easyjet.

Der Verfassungsplatz in Cagliari.

Ein weiterer, nicht jedem geläufiger Ort ist Billund in Dänemark. Wer Lust auf das Original-Legoland hat, sollte mit Ryanair dorthin. Mit der gleichen Fluggesellschaft kann auch noch Cagliari auf der landschaftlich beeindruckenden Insel Sardinien erreicht werden. Strände, die ähnlich wie auf Mallorca aussehen, der San-Benedetto-Markt oder der Berg Monte Urpino dürften die Besucher nachgerade begeistern, und das in einer Entfernung von nur knapp über einer Stunde ab Mallorca. Auf dem italienischen Festland können unter anderem Bari, das ein ausnehmend uriges Zentrum direkt am Meer aufbietet, und Verona mit dem Gardasee in der Nähe angeflogen werden, die erste Stadt mit Volotea und die zweite mit Ryanair. In die Reihe westeuropäischer Ziele gehört auch die schmucke Schweizer Kapitale Bern, wo die Altstadt, der Rosengarten und das Museum für Kommunikation besichtigt werden können. Mit Helvetic Airways kommt man hin.

Im slawischen Bereich von Europa gibt es ebenfalls eher nicht jedem bekannte Städte, die von Palma aus bequem direkt erreicht werden können. Ryanair fliegt etwa in die bulgarische Hauptstadt Sofia, wo unter anderem die Alexander-Newski-Kathedrale bestaunt werden kann und die bewaldete Umgebung ausgedehnte Wanderausflüge ermöglicht. Ebenfalls auf dem Balkan kann Belgrad angepeilt werden. Um zu diesem von Palma aus neuen Reiseziel zu gelangen, muss man mit Air Serbia fliegen, einer nicht billigen Airline. Die Low-Cost-Gesellschaft Ryanair bedient Ziele in der Tschechischen Republik, Ungarn, der Slowakei (Bratislava) und vor allem Polen. In Posen etwa können sich Reisende unter anderem den alten Markt und das Palmenhaus zu Gemüte führen.

Das Hotel Normandy in Deauville.

Flüge gibt es von Palma derzeit auch in nahezu exotische Ecken wie die marokkanische Stadt Nador (mit Air Arabia Maroc), die südöstlich von der spanischen Exklave Melilla liegt und mit einem großen Souk orientalisches Ambiente bietet. Hochmodern, landschaftlich faszinierend und mit einer Flugzeit von fast fünf Stunden geradezu weit weg ist die dünn besiedelte nordische Insel Island, wo der Flughafen Keflavik – allerdings nur noch bis September – mit der neuen Low-Cost-Airline Fly-Play angeflogen wird. Auf der Vulkaninsel kann man sich in der nahe dem Airport gelegenen Hauptstadt Reykjavik im Thermalwasser der Blauen Lagune aufwärmen, weite Gletscher- und Aschelandschaften lassen einen aus dem Staunen nicht herauskommen.

Die San-Sabino-Kirche in Bari.

Interessant ist auch, welche Länder von Mallorca aus derzeit nicht direkt angeflogen werden. Dazu gehören Griechenland, Kroatien, die Türkei und Zypern.

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