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Paris – eine ganz besondere Stadt

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Paris ist eine dieser Städte, von denen jeder ein festes Bild im Kopf hat, noch bevor er den ersten Fuß auf französischen Boden setzt. Der Eiffelturm, romantische Spaziergänge an der Seine und Emily in Paris. Doch die Realität des historischen Zentrums ist weitaus komplexer und faszinierender als die gängigen Klischees aus Filmen.

Die französische Hauptstadt ist eine Stadt der extremen Kontraste. Auf der einen Seite sehen wir die monumentale Eleganz der Boulevards aus dem 19. Jahrhundert, auf der anderen Seite mittelalterliche Strukturen, die an eine Zeit erinnern, als Paris die größte Stadt Europas war. Um diesen Ort wirklich zu schätzen, muss man hinter die Fassaden des Louvre blicken. Hier ist ein Führer zu dem, was den wahren Charakter von Paris ausmacht.

Wo Paris wirklich beginnt

Die meisten Touristen strömen sofort zum Eiffelturm und vergessen dabei oft, dass das wahre Herz der Stadt auf einer Insel schlägt. Die Île de la Cité ist der Ort, an dem der keltische Stamm der Parisii seine Siedlung gründete und wo die Geschichte der Nation ihren Anfang nahm.

Hier steht die Kathedrale Notre-Dame. Obwohl sie sich immer noch von dem verheerenden Brand erholt, dominiert ihre gotische Struktur weiterhin die Landschaft und erinnert an die Zeiten, als sie das religiöse Zentrum des Königreichs war. Doch die Insel verbirgt noch etwas anderes – ein Juwel, das viele im Vorbeigehen übersehen.

Der versteckte Schatz im Justizpalast

Direkt neben der Kathedrale, versteckt hinter den hohen Mauern des ehemaligen Königspalastes (heute der Justizpalast), befindet sich die Sainte-Chapelle. Es ist ein Ort, den man von außen leicht ignorieren kann, dessen Inneres Ihnen jedoch den Atem rauben wird.

Die Buntglasfenster aus dem 13. Jahrhundert bilden hier fast einen "Käfig aus Licht", der biblische Geschichten erzählt. Oft sagt man: Während Notre-Dame durch ihre Größe beeindruckt, besticht die Sainte-Chapelle durch ihre absolute Perfektion. Sie ist der perfekte Beweis dafür, dass in Paris das Interessanteste nicht immer auf den ersten Blick sichtbar ist, sondern entdeckt werden will.

Die dunkle Seite der Schönheit

Paris ist wunderschön, aber seine Geschichte hat blutige Kapitel. Wenn Sie über den riesigen Place de la Concorde spazieren, bewundern Sie die Brunnen und den ägyptischen Obelisken. Vor etwas mehr als zweihundert Jahren roch dieser Ort jedoch nach Blut. Genau hier stand die Guillotine, unter der König Ludwig XVI. und Marie Antoinette ihr Leben verloren.

Es lohnt sich auch zu wissen, dass die breiten Pariser Boulevards, die von Baron Haussmann entworfen wurden, nicht nur aus ästhetischen Gründen entstanden sind. Ihre Breite hatte einen militärischen Zweck: Sie sollte verhindern, dass das Volk während Revolutionen Barrikaden errichtet, und der Armee freie Schussbahn gewähren. Die Architektur von Paris ist in Wirklichkeit oft ein Werkzeug der Kontrolle, das in Kunst verwandelt wurde.

Wie verbindet man diese Punkte?

Man kann Paris mit Google Maps erkunden, aber im Dickicht der Jahrhunderte verliert man leicht den Faden. Die Stadt hat eine spezifische Logik, die man am besten versteht, wenn sie von einem Experten erklärt wird, der die Zusammenhänge zwischen den Königen, der Revolution und der Moderne herstellen kann.

Wenn Sie einen Spaziergang suchen, der all diese Punkte zu einer kohärenten Geschichte verbindet – von der Île de la Cité bis zum Louvre und den Tuilerien – ist eine geführte Tour die beste Wahl. Um tief in die Geschichte einzutauchen und die Stadt authentisch zu erleben, empfehlen wir die Free Walking Tours Paris.

Diese Touren funktionieren nach dem fairen „Pay What You Wish“-Modell. Sie zahlen keinen festen Preis im Voraus, sondern entscheiden am Ende selbst, was Ihnen das Erlebnis und das Wissen des Guides wert war. Das garantiert, dass die Führung keine langweilige Routine ist, sondern eine lebendige Erzählung, die Ihnen das wahre Paris näherbringt.

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