Im kommenden Mai wird das "Terreno Barrio Hotel" im Stadtteil El Terreno von Palma de Mallorca eröffnen. Das teilte die verantwortliche Hotelgruppe Piñero mit. Das Hotel wird vier Sterne tragen und über 21 Zimmer verfügen sowie einige Räumlichkeiten aufweisen, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden.
2019 war die Piñero-Gruppe auf das baufällige Gebäude an der Straße Joan Miró 73 und 75 aufmerksam geworden und hatte 1,6 Millionen Euro in dessen Renovierung und den Bau eines weiteren Gebäudes gesteckt. Lydia Piñero, die eine leitende Position in der Hotelgruppe innehat, betont: "Wir wollten uns Zeit nehmen, um etwas Besonderes zu schaffen; wir wollen es gut machen."
Das neue Hotel in dem aufstrebenden Viertel wird Mehrzweckräume wie einen Fitnessraum für Anwohner und einen Konzertsaal umfassen, eine schallisolierte Bar, die auch für andere Zwecke genutzt werden kann und ein Open-Air-Kino mit Akustik über Kopfhörer, um Belästigungen der Nachbarn zu vermeiden. "Wir möchten uns in das Stadtviertel integrieren und uns vom Konzept des Boutique-Hotels lösen. Wir wollen diese Gemeinschaft für das Viertel schaffen", bemerkt dazu Lydia Piñero.
Deutsche und britische Kunden erwünscht
Das Hotel wird das ganze Jahr über geöffnet sein, und es ist geplant, die Wintersaison mit Konferenzräumen und Tourismus für Veranstaltungen und Kongresse so dynamisch wie möglich zu gestalten. Die Gruppe unterhält Vertriebskanäle mit der HBX Group (ehemals Hotelbeds) und Expedia, um vor allem den europäischen Markt anzusprechen – natürlich vorrangig Deutschland und Großbritannien aufgrund ihrer Bedeutung für die Balearen –, aber auch um Kunden aus Fernmärkten wie dem amerikanischen oder asiatischen Kontinent zu gewinnen.
Das Stadtviertel El Terreno befindet sich im Westen Palmas nahe der Bellver-Burg. Einst war es ein emblematisches "Sommerrefugium für Bourgeoisie, Aristokraten und die Crème de la Crème der europäischen Bohème", wie die Piñero-Gruppe beschreibt. Heute macht das Viertel einen starken gentrifizistischen Wandel durch und ist insbesondere bei Deutschen und Schweden beliebt. In diesem Zusammenhang sind die Mietpreise entscheidend gestiegen.