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Nur Palma reicht nicht: Wo Mallorca wirklich beginnt

Palma lässt sich gut zu Fuß erkunden, allerdings sind viele Wege über die Insel ohne eigenens Auto schwierig. | Foto: @vwalakte auf Freepik

Mallorca |

Palma prägt für viele den ersten Eindruck von Mallorca: Die Kathedrale, die engen Gassen der Altstadt, Cafés rund um den Passeig del Born. Alles wirkt leicht zugänglich, gepflegt und auf internationale Besucher:innen eingestellt. Die Stadt erfüllt die Erwartungen, gerade bei einem kurzen Aufenthalt.

Allerdings greift dieses Bild zu kurz. Palma zeigt eine Seite der Insel − aber nicht die ganze. Wer länger bleibt, entdeckt schnell ein ganz anderes Mallorca, sobald die Stadtgrenzen hinter sich gelassen werden. Die Gebäude werden niedriger, die Straßen ruhiger und das Tempo gemütlicher.

Immer mehr Menschen entscheiden sich deshalb bewusst dafür, einen Mietwagen in Mallorca zu nehmen, etwa über Europcar, um diese Kontraste selbst zu erleben. Die spürbaren Unterschiede beginnen nicht erst weit draußen, sondern schon nach wenigen Kilometern.

Vielfalt Mallorcas flexibel entdecken

Mallorca ist mit rund 3.600 Quadratkilometern überschaubar. Vor Ort wirkt die Insel jedoch deutlich vielfältiger. Innerhalb kurzer Zeit lassen sich völlig unterschiedliche Landschaften erreichen. Von Palma aus sind es zum Beispiel weniger als 30 Minuten bis zu den Ausläufern der Serra de Tramuntana.

Das Gebirge im Westen der Insel gehört seit 2011 zum UNESCO-Welterbe. Es prägt neben der Landschaft auch die Siedlungsstruktur. Orte wie Valldemossa oder Sóller liegen ruhig eingebettet zwischen Bergen, mit engen Gassen und einer langsam gewachsenen Architektur.

Im Inselinneren zeigt sich wiederum ein anderes Bild. Landwirtschaftliche Flächen, kleinere Gemeinden und ein Alltag, der weniger stark vom Tourismus bestimmt ist. Beispielsweise sind Wochenmärkte hier fester Bestandteil des Lebens − nicht nur eine Attraktion für Besucher:innen.

Ohne eigenes Auto sind viele Wege schwierig

Das öffentliche Verkehrsnetz auf Mallorca ist grundsätzlich gut ausgebaut, vor allem rund um Palma und entlang der großen Küstenorte. Busse verbinden zentrale Punkte zuverlässig miteinander.

Dennoch sind viele andere Regionen nur eingeschränkt erreichbar. Gerade kleinere Orte im Inselinneren oder abgelegenere Küstenabschnitte sind in der Regel mit Umstiegen verbunden oder werden generell nur selten − wenn überhaupt − angefahren. In der Nebensaison reduziert sich das Angebot zusätzlich. Dadurch werden spontane Abstecher erschwert.

Diejenigen, die flexibel planen möchten, sind daher auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen. Das gilt vor allem dann, wenn mehrere Orte an einem Tag besucht werden sollen oder der Fokus bewusst auf weniger frequentierten Gegenden liegt.

Serra de Tramuntana: Eine Landschaft mit Geschichte

Die Serra de Tramuntana ist nicht nur eine schöne Kulisse. Über Jahrhunderte wurde die Region landwirtschaftlich genutzt. Entsprechende Terrassenfelder, Trockenmauern und alte Wege sind bis heute sichtbar.

Die Straßen durch das Gebirge zeigen sich schmal und kurvenreich. Dadurch wirken Entfernungen auf der Karte oft kürzer, als sie sich vor Ort anfühlen. Wer hier unterwegs ist, sollte deshalb von Anfang an mehr Zeit einplanen und sein Tempo an die Strecke anpassen.

Unterwegs eröffnen sich dann Ausblicke, die es in dieser Form in Palma nicht gibt. Steilküsten, Olivenhaine und kleine Bergdörfer liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt.

Das Inselinnere: Alltag statt Urlaub

Abseits der Küsten verändert sich der Charakter der Insel erneut. Orte wie Sineu oder Petra stehen nicht für spektakuläre Sehenswürdigkeiten. Hier geht es um Märkte, Landwirtschaft und die lokale Versorgung der Einheimischen.

Diese Orte wirken weit weniger inszeniert als Palma. Der normale Alltag steht im Vordergrund. Besucher:innen bewegen sich hier in einem Umfeld, das nicht primär auf den Tourismus ausgerichtet ist. Genau das macht einen spürbaren Unterschied.

Palma ist zweifelsfrei ein wichtiger Ausgangspunkt: Für Ankunft, Orientierung und kulturelle Angebote. Doch diejenigen, die die Insel wirklich verstehen möchten, verlassen die Stadt dafür. Denn: Mallorca entfaltet seine wahre Vielfalt erst jenseits der bekannten Wege.

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