Folgen Sie uns F Y T I R

Kerosinmangel wegen Iran-Konflikt: Ryanair-Chef warnt vor Streichungen von Verbindungen

Davon dürften auch Flüge nach Mallorca betroffen sein. Wann es soweit sein könnte, weiß MM

Ryanair-Chef Michael o'Leary. | Foto: Ultima Hora

|

Die nach Mallorca fliegende Airline Ryanair trifft langsam Vorbereitungen für den Ernstfall, dass es Anfang Juni wegen des Iran-Konflikts zu Engpässen wegen des Iran-Konflikts kommt. „Im Moment gibt es nichts Konkretes, aber da die Straße von Hormus noch geschlossen ist, wird das Versorgungsproblem Woche für Woche für unseren Sektor ernster”, sagte der Ryanair-Geschäftsführer Michael O'Leary der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera”.

Sollte die Blockade bis Anfang Juni weiterbestehen, wird es O'Leary zufolge knapp, und erste Notfallmaßnahmen müssten getroffen werden. Zunächst bedeute das die vereinzelte Streichung von Flügen.

"Situation bleibt instabil"

Der EU-Kommissar für Tourismus Apostolos Tzitzikostas äußerte gegenüber der gleichen Zeitung: „Die Situation bleibt instabil und unsicher, und die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten ist entscheidend”.

Die Lufthansa erklärte unterdessen die Treibstoffvorräte bis Mitte Juni für gesichert, so der Unternehmens-Chef Carsten Spohr gegenüber dem „Spiegel”. Allerdings sei auch bei einer Freigabe der Straße von Hormus mit einer Zeitverzögerung zu rechnen: Seien die Lieferungen wieder im Gange, dauere es mindestens 40 Tage, bis das Kerosin in Europa ankomme.

Zum Thema
Meistgelesen