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Passagiere aufgepasst! Neue Streiks am Flughafen von Mallorca angekündigt

Mitarbeiter, die für gehbehinderte Fluggäste sehr wichtig sind, haben die Nase voll von schlechten Arbeitsbedingungen. MM weiß, wann die Ausstände beginnen

Voilà, der Flughafen von Palma. | Foto: Ultima Hora

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Der Betriebsrat des Dienstes für Personen mit eingeschränkter Mobilität (PMR) am Flughafen Palma de Mallorca hat beschlossen, ab dem kommenden 25. Mai mit Streiks zu beginnen, und dies angesichts der derzeitigen schwierigen Arbeitssituation der Belegschaft und der völligen Untätigkeit seitens des Unternehmens Adelte.

Wie in einer Erklärung dargelegt, geht es unbefristet zur Sache, und das in Zeitfenstern: Montags von 12.00 bis 15.00 Uhr und von 18.00 bis 21.00 Uhr; jeden Dienstag von 05:00 bis 07:00 Uhr, von 12:00 bis 14:00 Uhr und von 18:00 bis 20:00 Uhr, jeden Mittwoch (von 12:00 bis 15:00 Uhr und von 18:00 bis 21:00 Uhr), jeden Donnerstag (von 05:00 bis 07:00 Uhr, von 12:00 bis 14:00 Uhr und von 18:00 bis 20:00 Uhr), jeden Freitag (von 12:00 bis 15:00 Uhr und von 18:00 bis 21:00 Uhr), jeden Samstag (vollständiger 24-Stunden-Streik) und jeden Sonntag (von 12.00 bis 15.00 Uhr und von 21.00 bis 23.59 Uhr).

Ständige Improvisation, Überstunden

Die Beschäftigten beklagen monatelange Vertragsverletzungen, ständige Improvisation und eine Arbeitsorganisation, die auf täglichem Druck auf die Belegschaft basiert. Einer der Hauptgründe für diesen Aufruf ist, wie sie erklärten, die Nichteinhaltung der zuvor zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern unterzeichneten Vereinbarung zur Aufhebung des Streiks, in der Verpflichtungen zur Veröffentlichung der Schichten, zur Stabilität der Arbeitszeiten und zur Information des Betriebsrats festgehalten waren – Verpflichtungen, die bis heute nicht erfüllt wurden.

Die Belegschaft beklagt zudem, dass Dutzende von Arbeitnehmern mit Teilzeitverträgen weiterhin fast täglich Überstunden leisten müssen, die oft erst wenige Stunden im Voraus oder sogar erst am selben Tag angekündigt werden, wodurch die in ihren Verträgen festgelegten Arbeitszeitanteile in vielen Fällen deutlich überschritten werden.

Nach Angaben des Betriebsrats wurden im vergangenen Jahr mehr als 9000 Überstunden spontan und mit kurzfristiger Ankündigung geleistet. Allein im April dieses Jahres sollen mehr als 1800 Stunden nach diesem System geleistet worden sein.

Der Betriebsrat prangert zudem Fälle von Arbeitnehmern an, die allein zwischen Januar und April bereits bis zu 95 Überstunden geleistet hätten, was eine Situation widerspiegelt, die sie als unhaltbar betrachten und die auf einen strukturellen Personalmangel zurückzuführen ist.

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