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Kölsche Wochen gestartet: So war der Auftritt der "Höhner" am Ballermann

Unvergessliches Erlebnis auf Mallorca: Die "Höhner" waren zum ersten Mal bei den "Kölschen Wochen" im Bierkönig dabei!

Auftritt der "Höhner" im Bierkönig am 04.09.2023. | Youtube: Mallorca Magazin TV

| Palma de Mallorca |

Noch draußen vor dem Bierkönig könnte man meinen, dass hier um die Uhrzeit gegen 12:45 nichts los ist, denn die Straßen sind relativ leer. Wenn man allerdings in das Partylokal hineingeht, ändert sich das schnell: Drinnen feiern bereits mehrere Hundert "Höhner"-Fans und gut gelaunte Urlauber. Denn: Hier wird die Band zum ersten Mal im Rahmen der "Kölschen Wochen" auf Mallorca auftreten!

Viele stehen bereits eng beieinander an den Stehtischen und auch im Gang staut es sich. Die Security muss für Ordnung sorgen und bittet alle, den Bereich vor der Theke freizuhalten – doch viel Platz zum Stehen, ohne den verschwitzten Arm des Gegenübers zu streifen, bleibt einem nicht mehr. Das ändert nichts an der guten Laune vor Ort: Bereits vor dem Auftritt stimmt sich das Publikum mit kölschen Songs ein und singt lautstark mit, unter anderem zu den Liedern "Et jitt kei wood" von Cat Ballou oder "Guten Morgen Barbarossaplatz" von Querbeat. Auch für typisch kölsches Essen ist gesorgt: In den Gängen werden Mettbrötchen mit Zwiebeln verteilt, überall wird Bier in Maß-Gläsern bestellt.

Und dann ist es endlich soweit: Die "Höhner" werden vom Veranstalter angekündigt und kommen voller Energie und Tatendrang auf die Bühne. Die Stimmung ist ausgelassen, überall werden kleine rot-weiße Fähnchen geschwenkt, einige Leute sind sogar in den Farben passend gekleidet. Es wird geschunkelt, getanzt und lautstark mitgesungen. Die Band ist mit der Interaktion vom Publikum sichtlich zufrieden - alle machen mit und es gibt sogar synchrone "La Ola"- Bewegungen. Drinnen sind es gefühlt 45 Grad und auch der Band ist heiß. "Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin klatschnass", sagt Sänger Patrick Lück. Die Gäste versuchen, sich mit der Getränkekarte frische Luft zuzuwedeln. An einem Stehtisch freunden sich die Tischnachbarn an und stoßen gemeinsam mit Bier an. Denn obwohl sich viele hier nicht kennen, ist man sich nicht fremd "Et kölsche Jeföhl" vereint.

Von Songs wie "Wenn nicht jetzt, wann dann" (2005) bis hin zu etwas älteren Klassikerin wie "Jetzt gehts los" (1998) ist für jeden Geschmack etwas dabei. Für den Song "Prinzessin" holen die Kölner noch Ballermann-Sänger Peter Wackel auf die Bühne, und diesmal zücken, im Vergleich zu vorherigen Songs, so gut wie alle Gäste ihre Handys und filmen mit. Doch alles hat ein Ende – oder wie Lück auf der Bühne sagt: "Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist".

Manch ein Besucher scheint verdutzt, denn ein Klassiker fehlt noch! Doch die Band weiß, was das Publikum hören will, und so wird als letzter Song "Viva Colonia" gespielt, zu dem ausgelassen gesungen und gefeiert wird. Und damit nicht genug: Als die letzten Töne von "Viva Colonia" ausklingen, fordert das Publikum bereits lautstark eine Zugabe. Gesagt, getan: Es folgen die Lieder "Steh auf, mach laut!", "Sansibar" und "Die Karawane zieht weiter", zu der sich ringsum in den Gängen eine riesige Polonaise bildet. Zu guter Letzt wird der Live-Auftritt mit dem Lied "Mer stonn zo dir, FC Kölle" beendet. Dazu schwenkt die Band auf der Bühne eine riesige Flagge des 1. FC Köln.

Für die Band war der Auftritt ein voller Erfolg, wie Sänger Patrick Lück im Anschluss an den Auftritt der MM-Reporterin sagt. "Das Publikum war mega! Es war begeisternd zu sehen, dass die Leute in "rut un wiess" unterwegs waren, die Fahnen geschwenkt haben und das Kölsche Jeföhl gefeiert haben". Nach dem Auftritt bleibt der Band nicht mehr viel Zeit auf Mallorca, noch am Abend geht es wieder zurück nach Köln. In den nächsten Tagen geht es für die sechsköpfige Band weiter auf die AIDA, um dort unter anderem mit Peter Wackel beim "Wiesn-Warm-Up" aufzutreten und weiterhin gute Laune zu verbreiten. Die "Höhner" würden aber sehr gerne im nächsten Jahr wieder auftreten, um den Urlaubern und Kölnern ein heimisches Gefühl zu vermitteln.

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