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Brüllende Einheimische, genervte Busfahrer: Diese Fehler sollten Sie in überfüllten Mallorca-Bussen auf keinen Fall tun!

Gerade hat die Hauptreisezeit auf der Insel begonnen, schon platzen die öffentlichen Verkehrsmittel stellenweise aus allen Nähten. Welche Regeln Urlauber beachten sollten

So voll sind die Stadtbusse von Palma de Mallorca schon Mitte April. | Foto: my

| Mallorca |

Auf Mallorca hat die Hochsaison begonnen, und in den vergangenen Wochen Wochen ist die Insel schon spürbar voller geworden. An stark frequentierten Ausflugszielen für Urlauber – etwa der Halbinsel Formentor – kam es bereits zu Verkehrschaos und Szenen der Überfüllung. Auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln macht sich der Touristenansturm deutlich bemerkbar: Vor allem die Stadtbusse in Palma de Mallorca, aber auch die rot-gelben Überlandbusse etwa von und nach Sóller oder Port de Sóller, sind stellenweise schon jetzt hoffnungslos überfüllt.

Da sich viele Urlauber nicht an die Regeln im öffentlichen Nahverkehr auf Mallorca halten, führt immer wieder zu hitzigen Diskussionen oder sogar Streitigkeiten mit Busfahrern und anderen Fahrgästen. So kommt es in de Stadtbussen von Palma de Mallorca fast täglich zu Szenen, in denen Busfahrer ihre Stimmen erheben müssen und förmlich durch den Bus brüllen. Auch genervte Einheimische und Residenten richten sich immer wieder mit klaren Worten an Touristen, die anderen Passagiere im Weg stehen.

Diese Fehler sollten Sie nicht tun!

Wer auf Mallorca Urlaub macht und stressfrei die Busse nutzen möchte, sollte sich an einige einfache Regeln halten. Eine der wichtigsten: Sobald Sie in den Bus eingestiegen sind, bleiben Sie, wenn möglich, nicht im vorderen Bereich stehen, sondern gehen Sie möglichst weit bis zum hinteren Teil durch. Denn dort findet sich meistens noch viel Platz. Ist der vordere Teil des Busses blockiert, können andere Fahrgäste nicht zusteigen und längere Wartezeiten an den Haltestellen sind vorprogrammiert. Sollte dies der Fall sein, wird der Fahrer Sie mit den Worten "Por favor, pasen por atrás!" ermahnen.

Längere Wartezeiten an den Haltestellen sind in den Stadtbussen von Palma de Mallorca aktuell vorprogrammiert. Foto: my

Grundsätzlich ist der Zustieg ausschließlich vorne beim Fahrer erlaubt; die hinteren Türen sind nur zum Aussteigen vorgesehen. Fahrgäste mit Koffern oder größerem Gepäck sollten darauf achten, die Gänge in den Mallorca-Bussen freizuhalten und vorhandene Ablageflächen zu nutzen. Auch mit Rucksäcken, Strandtaschen oder Sonnenschirmen sollte man vorsichtig sein und auf andere Rücksicht nehmen.

Diese Sitzplätze sind tabu

Auch bei der Wahl des Sitzplatzes sollten Urlauber aufmerksam sein: In den EMT-Bussen von Palma de Mallorca sind die grün markierten Plätze speziell für ältere Menschen, Personen mit eingeschränkter Mobilität und Schwangere vorgesehen. Es gilt als selbstverständlich, diesen Fahrgästen den Sitz zu überlassen oder ihn zumindest anzubieten. Ebenso haben Familien mit Kindern und Kinderwagen Vorrang. Man sollte ihnen beim Ein- und Aussteigen Platz machen oder gar eine helfende Hand anbieten.

Was in den Überlandbussen auf Mallorca schon seit Jahren möglich ist, geht neuerdings auch in Palma: Erst kürzlich ist in den EMT-Bussen die Kartenzahlung eingeführt worden. Diese ist günstiger als die Barzahlung beim Busfahrer und es gibt weitere Rabatte für Gruppen. Wer lieber Bar bezahlen will, sollte die Münzen passend parat haben. Eine Einzelfahrt kostet zwei Euro pro Person und beim Busfahrer es werden maximal Zehn-Euro-Scheine angenommen. Und: Essen, Trinken und das Abspielen von lauter Musik sind untersagt.

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