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"Entlassungen wie öffentliche Hinrichtungen"

Claassen kritisiert Real Mallorcas Vereinspolitik und kündigt neues Zukunftsprojekt an

Utz Claassen kritisierte einmal mehr die Vereinsführung von Real Mallorca. | Foto: P. Bota

Zwei Tage vor dem Spiel gegen Rayo Vallecano und der außerordentlichen Verwaltungsratssitzung, auf der Pedro Terrasa als Generaldirektor des Klubs entlassen werden soll, ist Utz Claassen vor die Presse getreten. Er hat dabei mehrmals bekräftigt, langfristig zu planen und sich in den kommenden fünf bis zehn Jahren für den Klub engagieren zu wollen. In zwei Wochen wolle er ein konkretes Projekt für die Zukunft des Vereins vorstellen.

Gleichzeitig hat der deutsche Anteilseigner die Klubführung um Präsident Cladera und Mehrheitseigner Serra Ferrer heftig kritisiert. "Man hat Entlassungen an die Medien durchsickern lassen als wären es öffentliche Hinrichtungen", sagte er.

Einige Angestellte des Vereins hätten eine unmenschliche Behandlung erfahren, ihre Kinder seien in der Schule auf die Vorgänge angesprochen worden. Deshalb habe er sich entschieden, noch vor dem wichtigen Spiel gegen Rayo Vallecano am Mittwoch, in dem es um die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb geht, vor die Presse zu treten.

Im Verein herrsche eine Zeit des Umbaus, sagte Claassen. Er sehe sich verpflichtet, für das Wohl des Vereins zu kämpfen und Schäden von ihm abzuwenden. Wer einen Direktor entlasse, kurz nachdem der ein größeres Aktienpaket erworben habe, sende ein fatales Signal an künftige Investoren, so Claassen. Er werde dafür kämpfen, dass der Klub nicht ausgebeutet werde.

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