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Neue Hoffnung für Son Real

Das öffentliche Landgut im Inselnorden soll bald wieder zugänglich sein

Landgut und Museum-Finca Son Real bei Santa Margalida. | Foto: jog

| Santa Margalida Son Real |

Seit Monaten beschwert sich das Rathaus in Santa Margalida, dass die öffentliche Finca Son Real aus Spargründen für Besucher geschlossen wurde. Nun hat das Umweltministerium, dem das Landgut untersteht, avisiert, es in den kommenden Wochen wieder öffnen zu wollen.

Seit Beginn der Sommersaison gelangen nach Angaben des Rathauses täglich mehr Besucher nach Son Real, die den großformatigen Hinweisschildern an der Landstraße Alcúdia-Artà folgen. Dort stellen sie dann fest, dass lediglich die öffentlichen Toiletten zugänglich sind.

Die Behörde "Espais de Natura Balear", die dem Ministerium angegliedert ist, kündigte unterdessen an, einen neuen Plan zur Nutzung der historischen Finca auszuarbeiten. Es sollen nach und nach Mitarbeiter angestellt werden, die das Landgut und die Besucher betreuen. Unklar sei indes, ob auch der dortige Fahrradverleih wieder aktiviert werde.

Die Balearen-Regierung hatte das Anwesen, das mit seinen weitläufigen Ländereien bis ans Meer reicht, im Jahre 2001 von den Eigentümern erworben. Danach war dort ein Besucherzentrum mit einem Landeskunde-Museum in dem Herrenhaus eröffnet worden. Das Zentrum war zuletzt aus Kostengründen geschlossen worden.

Zuletzt hatte das Rathaus vorgeschlagen, den Besucherbetrieb auf dem Landgut in Eigenregie zu organisieren. Santa Maralida erhofft sich von den Ausflüglern auch Einnahmen für die Kommune.

Das Rathaus macht sich derzeit zudem stark für den Bau eines Radweges, der von Can Picafort nach Son Real führen soll. In der Nachbargemeinde Muro stößt das Vorhaben auf wenig Gegenliebe. Dort will man den bestehenden Radweg in der ersten Meereslinine in Can Picafort wieder beseitigen. Die Radfahrer gefährdeten die Fußgänger, so die Befürchtung.

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