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Feuer in Son Caliu brennt weiter

Mehr als 70 Hektar Kiefernwald verbrannt

Die Rauchsäule über Son Caliu und Costa d'en Blanes war schon um kurz nach 16 Uhr weithin sichtbar. | Foto: Guillermo Esteban

Calvià |

Der Waldbrand in Son Caliu (Calvià) ist noch nicht unter Kontrolle. Auch am Mittwoch sind die Löscharbeiten weiter in vollem Gange.

Bislang hätten die Flammen mehr als 70 Hektar Kiefernwald vernichtet, melden mallorquinische Medien. Feuerwehrleute bekämpfen den Brand mittlerweile seit mehr als 40 Stunden. Am Mittwochmorgen kamen auch wieder Hubschrauber und Löschflugzeuge zum Einsatz.

Das zweite Feuer in Costa den Blanes ist dagegen bereits seit Montagabend unter Kontrolle. Ein Hektar Kiefernwald brannte dort nieder. Insgesamt mussten 18 Häuser zwischenzeitlich geräumt werden.

Die Brände waren am Montagnachmittag ausgebrochen und um 16.28 Uhr vom balearischen Umweltministerium bestätigt worden. Besorgte Anwohner aus Costa den Blanes entdeckten die Rauchsäulen als erste. 

Laut Feuerwehr waren am Montag zwei Hubschrauber, drei Löschflugzeuge und Bodentruppen im Einsatz. Die Feuer betreffen eine mit Kiefern bewaldete Gegend. In der Nähe befinden sich zwei Wohnsiedlungen. Die Bewohner der vorsorglich geräumten Häuser konnten offenbar bereits wenig später zurückkehren.

Laut Agenturberichten waren die Feuer um 15.52 Uhr ausgebrochen. Um 17.45 Uhr senkte das balearische Umweltministerium die Gefahrenstufe der Feuer auf das niedrigste Level ab. Dieses besagt, dass "keine Gefahr für nicht an den Löscharbeiten beteiligte Personen" bestehe.

Ein eindrucksvolles Schauspiel bot sich am Montagnachmittag Anwohnern und Urlaubern in der Bucht von Santa Ponça, wo die Löschflugzeuge ihre Wassertanks auffüllten, wie dieses Video belegt: 

 

Auch ein weiterer MM-Leser war mit Videokamera vor Ort und hat eindrucksvolle Bilder aufgenommen:

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