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Coronasünder auf Mallorca zu drei Monaten Haft verurteilt

Die Ordnungskräfte greifen hart gegen Coronasünder durch. | UH

| Palma, Mallorca |

In den Verfahren wegen Verstößen gegen die Ausgangssperre auf Mallorca sind die ersten Urteile gefallen. Offenbar greifen die Behörden hart durch. Ein Mann muss für drei Monate ins Gefängnis, weil er im Frühling wiederholt gegen die Auflagen verstieß.

Der Angeklagte wurde im März dreimal auf der Straße erwischt und von der Polizei in Palma festgenommen, als er auf eine Werbetafel eindrosch und herumschrie. Als er aufgefordert wurde, nach Hause zu gehen, wurde er aggressiv und leistete Widerstand gegen die Beamten. Der Mann verzichtete auf eine Berufung.

Rund 15 Personen wurden wegen wiederholter Verstöße gegen die Auflagen des Alarmzustands und Widerstands gegen die Staatsgewalt ins Gefängnis verbracht. Die Staatsanwaltschaft fordert bis zu acht Monate Haft für sie, Urteile sollen in den kommenden Wochen gesprochen werden. Zeitgleich starten die Berufungsverfahren gegen Geldstrafen wegen Verstoßes gegen die Ausgangssperre.

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