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Massentests in Manacor sollen Infektionsgrad im Osten von Mallorca ermitteln

Im Testzelt in Manacor werden seit Samstag PCR-Proben genommen. Francesca Marí | Francesca Marí / ultimahora.es

| Manacor, Mallorca |

Das balearische Gesundheitsministerium hat an diesem Samstag mit einem freiwilligen Massentest in der abgeriegelten Stadt Manacor im Osten von Mallorca begonnen. Auf ihre mögliche Infektion mit dem Coronavirus sollen Menschen im Alter von 15 bis 45 Jahren überprüft werden. Ein weiteres freiwilliges Screening ist für die Lehrer in der 43.000-Einwohner-Stadt vorgesehen.

Zur Entnahme der Proben wurde vor dem Rathaus ein Zelt auf der Rambla Rey Jaime, 9, zur Vefügung gestellt. Getestet wird von 9 bis 18 Uhr. Das Ziel ist es, die Inzidenz von Covid-19 in dieser Bevölkerungsgruppe zu bestimmen und zu versuchen, die Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen.

Jeder, der dem Profil der Studie entspricht und sich testen lassen möchte, kann innerhalb der angegebenen Zeiten direkt zum Testzelt kommen oder telefonisch einen Termin vereinbaren (900 100 971), teilte die Behörden mit.

Darüber hinaus wird die Gesundheitsbehörde IB-Salut mit der selektiven Überprüfung des Lehrkörpers im Stadtgebiet von Manacor beginnen. Hierfür kommt ein Testbus, das sogenannte Covid-Express-Mobil, zum Einsatz. Darin werden durchschnittlich zwischen 100 und 120 PCR-Tests am Tag durchgeführt.

Das Stadtzentrum von Manacor ist seit 28. Oktober für 15 Tage zur abgeriegelten Zone erklärt worden, um die Ausbreitung der Pandemie zu stoppen. Es gelten Ein- und Ausreisebeschränkungen für die Menschen, die sich innerorts frei bewegen können. Es gibt zudem Ausnahmrereglegungen etwa für Berufs- und Schulpendler, Behördengänge und im Falle von pflegebedürftigen Angehörigen.

Die Balearen-Regierung hatte Manacor als erste Stadt auf Mallorca zur abgeriegelten Zone ausgerufen, nachdem dort die kumulierte 14-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auf 458 Fälle gestiegen war, die höchste auf den Balearen. Die Positivitätsrate liegt nach Angaben des Gesundheitsministeriums bei 14,3 Prozent. Die Rate soll nach Empfehlungen von Gesundheitsbehörden mindestens unter 5 Prozent liegen.

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