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TV-Tipp: So geht Urlaub auf den Balearen

Die Cala Agulla wird sich ab dem Frühling wieder füllen. | plozano

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Ibiza gilt als Insel der Schönen und Reichen, der Discofans – und der übriggebliebenen Althippies. Das ist ihre eine Seite. Die andere: über fünfzig Traumstrände, immergrüne Pinienwälder, weite Mandelfelder und zerklüftete Felsküsten. Aber „Ibiza” ist eben auch ein Lebensgefühl – „Tranquilo” ist eines der meistgebrauchten Wörter und bedeutet soviel wie „bloß keinen Stress”.

Das gilt auch für die Insel Menorca – und dennoch ist hier ein ganz anderes Inselfeeling zu spüren. Weniger glamourös, dafür sind die Menorquiner selbstbewusst und den eigenen Traditionen verbunden. Wer im Juni zum Johannisfest nach Menorca reist, sollte sich die Festveranstaltungen in Ciutadella nicht entgehen lassen: Dann steht die Stadt eine Woche lang ganz im Zeichen uralten Brauchtums. Ein Höhepunkt sind die Reiter verschiedener Stände und Zünfte, die sich auf ihren kräftigen menorquinischen Pferden durch die dichte Menschenmenge bewegen und ihre Tiere dabei immer wieder hoch aufbäumen lassen.

Für Urlauber bietet Menorca zudem türkis schimmernde Buchten auf der einen Seite, karge, windumtoste Felsplateaus auf der anderen. Dabei liegen nur rund 50 Kilometer zwischen der Hafen- und Hauptstadt Mahón im Osten und Ciutadella im Westen. Für Wanderer und Radfahrer reizvoll ist der „Camí de Cavalls”, ein Reitrundweg.

Mallorca, beeindruckt seine Gäste vor allem mit ihren Gegensätzen: Herrliche Strände für den sorgenfreien Pauschalurlaub liegen nur wenige Kilometer entfernt von historischen Städtchen, die ihr reiches kulturelles Erbe erst auf den zweiten Blick preisgeben. Der Hessische Rundfunk strahlt den Film an diesem Dreikönigstag um 21 Uhr aus.

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