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Keine Kartenzahlung möglich: Wilde Prügelei vor Geschäft auf Mallorca

Ein Kunde hatte einen Kauf von weniger als drei Euro getätigt, woraufhin sich der Angestellte an der Kasse weigerte, die Karte anzunehmen. Dann geriet die Lage außer Kontrolle

Nicht überall sind Kreditkarten gern gesehen. Dass es deshalb zu einem Polizeieinsatz kommt, ist aber durchaus ungewöhnlich. | Archiv

| Palma, Mallorca |

Weil er einen Einkauf nicht mit seiner Kreditkarte zahlen durfte, hat ein Kunde eines sogenannten "Minimarktes" in Palma de Mallorca am Montag gegen 18 Uhr eine wilde Prügelei vom Zaun gebrochen. Der Mann hatte einen Kauf von weniger als drei Euro getätigt, woraufhin sich der Angestellte an der Kasse weigerte, die Karte anzunehmen.

Daraufhin begann der Kunde Zeugenaussagen zufolge, sich mit dem Verkäufer zu streiten. Vor dem in der Jacint-Verdaguer-Straße befindlichen Laden flogen dann die Fäuste, ein Fenster des "Minimarkets" ging zu Bruch. Mehrere Streifenwagen der Nationalpolizei kamen, die Streithähne mussten auf robuste Weise getrennt werden.

In Spanien ist das Zahlen mit Karte erheblich weiter verbreitet als in Deutschland, wo Bargeld weiterhin einen sehr hohen Stellenwert genießt. Dort fürchten einige Kunden, dass Behörden sie bei Kartenzahlungen stärker überwachen könnten. Ladenbetreiber fürchten hohe Gebühren. In Spanien hingegen ist es auch üblich, Beträge von wenigen Euro oder sogar Cents mit Karte zu bezahlen.

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