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Hundeangriff auf MM-Leser und seinen Pudel bei Spaziergang in Port Adriano

Gleich drei Tiere der Rasse "Rhodesian Ridgeback" bissen den Residenten und seinen jungen Liebling in einem Restaurant am Hafen. Am Ende erschien die Lokalpolizei

Die Wunde des jungen Pudels des MM-Lesers musste genäht werden. | Foto: privat

| Calvià, Mallorca |

Ein Leser hat sich bei MM gemeldet mit einer Erzählung über einen Hundeangriff auf ihn und seinen Pudel in Port Adriano auf Mallorca. Konkret sollen ihn und seinen tierischen Schützling drei Exemplare der Rasse "Rhodesian Ridgeback" verletzt haben. Bevor die Lokalpolizei kam, sei der Mann darüber hinaus von dem Besitzer des Hunde-Trios geschlagen worden seien.

"Der Vorfall ereignete sich am zurückliegenden Sonntag, den 6.10., um 12 Uhr in Port Adriano", so der MM-Leser. Bei einem Spaziergang mit seinem 15 Monate jungen Pudel kam er an einer Restaurantterrasse in erster Reihe vorbei. Unter einem der Tische hätten drei Rhodesian Ridgebacks gelegen, so der Resident. Vorsichtshalber habe er seinen Hund auf seine der Terrasse weiter entfernte Körperseite genommen. "Weil aber ihre Leinen zu lang waren, konnten sich die drei Hunde direkt auf meinen kleinen Pudel stürzen", so der Leser.

In der Folge versuchte der Mann, seinen Hund außerhalb der Reichweite der drei Ridgebacks hochzuheben. "Daraufhin sprangen diese hoch und bissen auch mich." Schließlich gelang es den Besitzern des Trios, diese zu bändigen und der MM-Leser konnte seinen Pudel in Sicherheit bringen. Als er Fotos von den Ridgebacks machte, griff ihn seinerseits einer der Besitzer von diesen mit mehreren Faustschlägen an. Umstehende Personen konnten den Mann kurz darauf beruhigen. Gegen 12.30 Uhr erschienen letztendlich Beamte der Lokalpolizei und nahmen den Sachverhalt auf.

Dekret regelt, welche Hunde "potenziell gefährlich" sind

Das Königliche Dekret 287/2002 macht gesetzliche Vorgaben für das Halten von potenziell gefährlichen Tieren. Die Rasse Rhodesian Ridgeback taucht nicht in der in dem Dekret enthaltenen Liste der als potenziell gefährlich eingestuften Hunderassen auf. Das Dekret enthält daneben eine Reihe von Eigenschaften, bei deren Besitz Hunde ebenfalls als potenziell gefährlich eingestuft werden. Dazu zählen beispielsweise eine starke Muskulatur, ein Gewicht von mehr als 20 Kilogramm sowie ein "massiver" Brustkorb. Ob die Ridgebacks in Port Adriano diese Kriterien erfüllten, ist nicht bekannt.

In seiner Nachricht fordert der Resident von der Hafenverwaltung und dem Sicherheitsdienst am Eingang von Port Adriano ein besseres Sicherheitskonzept. "In der Vergangenheit habe ich schon oft jemanden gesehen, der mit seinem Deutschen Schäferhund ohne Leine im Hafen spazieren ging." Die bisherigen Arztkosten für den MM-Leser sowie andere Auslagen belaufen sich nach dessen Angaben bereits auf circa 2000 Euro.

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