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Unbekanntem in Fußgängerbrücke Messer in den Hals gerammt: Flughafen-Stecher von Mallorca droht lange Knaststrafe!

Hintergrund ist eine Attacke am 20. Mai 2025. Das Opfer wurde damals schwer verletzt

Beamter der spanischen Nationalpolizei mit der Tatwaffe | Foto: Spanische Nationalpolizei

| Palma, Mallorca |

Der Mann, der im Mai vergangenen Jahres auf Mallorca festgenommen wurde, weil er einem Unbekannten am Flughafen in den Hals gestochen hatte, muss mit einer zehnjährigen Haftstrafe rechnen. Der Angeklagte, der seit dem Tag nach seiner Festnahme durch Beamte der Nationalpolizei in Untersuchungshaft sitzt, wird des versuchten Mordes beschuldigt.

Der Prozess wegen dieser Tat soll in Kürze vor dem Landgericht in Palma de Mallorca stattfinden. Zusätzlich zur Freiheitsstrafe fordert die Staatsanwaltschaft, dass der Angeklagte dem Opfer, das eine 15 Millimeter lange Schnittwunde erlitten hat, 4224 Euro für die Folgen und den verursachten immateriellen Schaden zahlt.

"Plötzliche und unerwartete" Attacke

Wie die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageschrift, die der MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" vorliegt, ausführlich darlegt, befand sich der 45-jährige, in El Salvador geborene Angeklagte am 20. Mai gegen 10:35 Uhr auf der Fußgängerbrücke, die den Ankunftsbereich mit dem Parkhaus verbindet. Dort sprach er einen Mann an, den er überhaupt nicht kannte. Er fragte ihn, wo sein Handy sei. Das Opfer antwortete, dass es nicht wisse, wovon er spreche.

Nach diesem kurzen Gespräch stach der Angeklagte „plötzlich und unerwartet” mit der Absicht, den Geschädigten zu töten, mit einem Messer mit gezackter Klinge und spitzer Spitze in die linke Seite seines Halses. Der Mann erlitt eine tiefe Schnittwunde am Hals, die beinahe die Arterie getroffen hätte. Er wurde vor Ort von einem Sanitäterteam versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Der Angreifer wurde von mehreren Sicherheitsbeamten festgehalten, die sofort die Nationalpolizei alarmierten. Der Verdächtige wurde festgenommen und wenige Stunden später dem diensthabenden Richter vorgeführt. Die Justizbehörde ordnete die sofortige Inhaftierung an, wo er nun auf die Verhandlung vor dem Landgericht wartet.

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