Das Sturmtief "Harry" hat Mallorca und die Nachbarinseln weiter fest im Griff, nach wie vor gelten Wetterwarnungen des staatlichen Dienstes Aemet. Vor allem die Küstenbereiche der Insel sind davon betroffen, die heftigen Windböen sorgen für aufgewühlte See und meterhohe Wellen.
Wie entfesselt Naturgewalten sein können, hat sich am Dienstag auf Mallorca gezeigt. Viele Aufnahmen dokumentieren, wie meterhohe Wellen an Hafenpromenaden und Buchten peitschen. Unter anderem in Cala Rajada, Porto Cristo, Son Servera sowie Alcúdia konnten diese Szenen festgehalten werden, viele Menschen teilten sie bei X und Instagram.
Die sonst malerische und immer gut besuchte Cala Deià hat sich am Dienstag ebenfalls in eine stürmische und von Wellen zerfressene Bucht verwandelt, sogar das direkt am Meer befindliche Strandlokal ist teils unterspült worden. Auch in Canyamel konnten Augenzeugen düstere Aufnahmen der aufgewühlten See machen. Gleiches gilt für die Bucht Cala de Sant Vicenç.
Der staatliche Wetterdienst Aemet hält seine Sturmwarnung auch am Mittwoch aufrecht. An den Küsten des Tramuntana-Gebirges sowie des Nordens und Nordostens Mallorcas, aber auch dem Südosten gilt weiterhin die Warnstufe Gelb. Windböen mit bis zu 80 und 90 km/h können weiterhin für bis zu zehn Meter hohe Wellen sorgen. Bei stürmischen Wetterlagen sollten Strandspaziergänge sowie Aufenthalte an Strandpromenaden auf Mallorca vermieden werden.
Dauerregen und neuer Schnee
Zwar sollen die Sturmwarnungen mit Wirkung des morgigen Donnerstags aufgehoben werden, die Wetterlage wird sich auf Mallorca allerdings nicht wesentlich beruhigen. Es bleibt in den nächsten Tagen extrem windig und ungemütlich, weiterhin ist tagelanger Dauerregen mit vielen Wolken und unangenehmem Ostwind angekündigt. Am kommenden Wochenende könnte es zudem wieder schneien.