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MYSTERIÖSER FALL

Vermisster deutscher Urlauber "wohlauf" gefunden: Umstände weiter ungeklärt

In Beiträgen in den sozialen Netzwerken erklärten Freunde des 26-Jährigen Justin F., die Suchemeldung könne gelöscht werden. Ein paar Fragen hinterlässt der Fall trotzdem.

Die genauen Umstände zum Fall Justin F. sind weiter ungeklärt | Foto: Facebook

| Palma, Mallorca |

Der zuvor vermisste junge Deutsche ist inzwischen gefunden worden. In einem Facebook-Beitrag teilten Freunde und Angehörige am Dienstagnachmittag mit, Justin F. sei "wohlauf". Zugleich bedankten sie sich für die große Anteilnahme und die Unterstützung bei der Suche.

Auf Mallorcas Nachbarinsel Ibiza war ein junger deutscher Urlauber zwischenzeitlich als vermisst gemeldet worden. Seit Samstagabend hatte von dem 26-jährigen Justin F. zunächst jede Spur gefehlt. Freunde und Familie suchten daraufhin fieberhaft nach dem Mann, der ohne Handy und Portemonnaie unterwegs gewesen sein soll. Entsprechende Suchplakate wurden vielfach auf Facebook geteilt, Freunde des jungen Mannes bestätigten den Fall am Dienstagmorgen auf MM-Anfrage.

Der 1,84 Meter große Justin F. war zuletzt am Samstagabend gegen 23 Uhr in der Stadt Santa Eulària des Riu auf Ibiza gesehen worden. Danach verlor sich seine Spur. Zwischenzeitlich wurde vermutet, dass er verletzt und orientierungslos sein könnte. Auch bei der Guardia Civil war eine Vermisstenanzeige erstattet worden, eine offizielle Bestätigung der Behörde stand zunächst noch aus.

Nach Angaben von Angehörigen war Justin F. gemeinsam mit einem Freund auf der Insel Ibiza im Urlaub. Unweit der Unterkunft sollen sich die beiden am Samstagabend in einer Bar aufgehalten haben. Dort sei es zu einer Prügelei gekommen, in deren Folge die beiden deutschen Urlauber aus Köln verletzt und ausgeraubt worden seien.

Justin F. sei mit einem Krankenwagen abtransportiert worden, hieß es zunächst. Kurios: Eine Suche in umliegenden Krankenhäusern habe jedoch zunächst keine Hinweise auf seinen Verbleib ergeben. Auch der Begleiter von Justin F. habe "bruchstückhafte Erinnerungen" sowie "eine gebrochene Nase und Prellungen" erlitten, berichteten Angehörige. Justin F. spreche kein Spanisch und kenne sich vor Ort nicht aus, was die Situation zusätzlich erschwert habe.

Freunde aus Deutschland sollen sich daraufhin auf den Weg nach Ibiza gemacht haben, um sich an der Suche zu beteiligen. Diese konnte inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden. Nähere Angaben zu dem Fall wurden bislang nicht bekannt.

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