Die historische Altstadt von Alcúdia soll künftig deutlich ruhiger und autofreier werden. Die Stadtverwaltung plant, das Gebiet innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern weitgehend in eine Fußgängerzone zu verwandeln. Ziel ist es, den Verkehr im engen Stadtkern stark zu reduzieren und die Lebensqualität für Bewohner und Besucher zu erhöhen.
Kern des Projekts ist die sogenannte Fußgänger-Insel. Fahrzeuge dürfen künftig nur noch in Ausnahmefällen in die Altstadt einfahren. Dazu zählen vor allem Anwohner mit eigener Garage sowie Lieferverkehr zu bestimmten Zeiten. Für alle anderen Autos bleibt die Zufahrt grundsätzlich gesperrt.
Parken innerhalb der Altstadt verboten
Auch das Parken innerhalb des historischen Zentrums soll komplett untersagt werden. Wer gegen die neuen Regeln verstößt, muss mit einem Bußgeld von rund 200 Euro rechnen.
Um die Zufahrt zu kontrollieren, plant die Gemeinde die Installation halbautomatischer, versenkbarer Poller an mehreren Zugängen zur Altstadt. Diese sollen an vier wichtigen Punkten entlang des Camí de Ronda installiert werden und den Verkehr gezielt regulieren.
Ähnliche Einschränkungen sind auch in Teilen des Hafenortes Port d'Alcúdia vorgesehen. Dort soll vor allem der Verkehr rund um die Promenade reduziert werden, soweit die Bereiche nicht unter die Zuständigkeit der Hafenbehörde fallen.