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KURIOSES

Falsch abgebogen: Autofahrer landet auf Fußgängerüberweg zum Krankenhaus

Mitten auf dem langen und engen Übergang leuchtete ihm offenbar ein, dass er auf dem Holzweg war – umgehend legte er den Rückwärtsgang ein.

Falsch abgebogen und schon saß der Kleinwagenfahrer in der Falle über der Ringautobahn | Foto: Mallorca Viral

| Palma de Mallorca |

Da wollte offenbar jemand auf möglichst direktem Weg ins Krankenhaus. Ein ungewöhnlicher Vorfall auf Mallorca sorgt derzeit in sozialen Netzwerken für Reaktionen, die zwischen Verwunderung und heller Empörung schwanken.

Auf einem Fußgängerüberweg, der zum Krankenhaus Son Espases an der Ringautobahn von Palma führt, ist ein Auto gesichtet worden. Die fragile Konstruktion, die ausschließlich für Passanten und Fahrräder gebaut wurde, hielt dem Kleinwagen stand. Videoaufnahmen zeigen, wie ein weißer Wagen die schmale Passage befährt und wenig später offenbar feststellt, dass er sich hier auf Abwegen befindet.

Ein Fußgänger filmte, wie der Fahrer den Rückwärtsgang einlegt und versucht, die Situation nicht noch schlimmer zu machen. Zaghaft und mit minimaler Geschwindigkeit rollt der Wagen wieder den bereits zurückgelegten Abschnitt hinunter. Ob es dem verirrten Fahrer tatsächlich gelang, sein Vehikel unbeschadet aus der engen und mit Trockensteinmauern flankierten Auffahrt zu steuern, geht aus dem Filmchen nicht hervor.

Der spontane Regisseur echauffiert sich deutlich hörbar über den irrlichternden Mann am Steuer des Kleinwagens. "So sind die Leute drauf, unglaublich", sagt er hörbar fassungslos.

Die Reaktionen im Netz ließen nicht lange auf sich warten. Zahlreiche Nutzer kritisieren das Verhalten des Fahrers als "verantwortungslos". Die Brücke gilt als sicherer Zugang zum Krankenhaus – entsprechend sensibel reagieren viele auf den Vorfall.

Andere User hingegen zeigen mehr Nachsicht mit dem Fahrer. Dieser habe "mit Sicherheit" nicht bewusst diesen Weg gewählt, worauf schon die Tatsache schließen ließe, dass er zurücksetzte. Ein Kommentar richtet sich gegen die "allgegenwärtige Skandalkultur" im Netz. Jede noch so kleine Verfehlung im öffentlichen Raum werde in Social Media umgehend an den Pranger gestellt.

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