Innerhalb von nur zwei Tagen sind auf Mallorca drei Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Der jüngste Fall ereignete sich am Sonntagabend in Palma: Ein 58-jähriger Motorradfahrer verunglückte auf der Straße zwischen Es Secar de la Real und Establiments tödlich.
Nach Angaben der Polizei verlor der Mann kurz vor 22.30 Uhr in einer Kurve aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Motorrad mit großem Hubraum. Ein zufällig vorbeikommender Zeuge fand ihn bewusstlos auf der Fahrbahn und setzte den Notruf ab. Rettungskräfte versuchten über längere Zeit, den 58-Jährigen zu reanimieren – jedoch ohne Erfolg. Er starb noch am Unfallort. Die Straße blieb für rund zwei Stunden gesperrt.
Kind stirbt bei Familientreffen
Bereits am Samstagnachmittag hatte ein tragischer Unfall die Insel erschüttert. In der Gemeinde Montuïri kam ein sechsjähriger Junge ums Leben. Das Kind wurde gegen 18 Uhr auf einem privaten Anwesen im Ortsteil Son Comelles von einem rückwärtsfahrenden Fahrzeug erfasst. Zu diesem Zeitpunkt fand dort ein Familientreffen statt. Einsatzkräfte der Guardia Civil, der Lokalpolizei sowie mehrere Rettungswagen waren schnell vor Ort, konnten dem Jungen jedoch nicht mehr helfen.
Motorradfahrer stirbt nahe Schule
Schon am Samstagmorgen war es in Palma zu einem weiteren tödlichen Unfall gekommen. Ein 38-jähriger Motorradfahrer starb nach einer Kollision mit einem Auto in der Calle Indalecio Prieto, nahe einer öffentlichen Schule. Nach ersten Erkenntnissen wurde das Motorrad unter dem Pkw eingeklemmt, der Fahrer erlitt einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Trotz schneller Hilfe durch Notärzte konnte er nicht gerettet werden. Die Autofahrerin erlitt einen Schock, Alkohol- und Drogentests verliefen negativ.