Ein junger Mann, der seinen Lebensgefährten in Marratxí nordöstlich von Palma de Mallorca mit Steinen erschlagen hatte, ist am Montag zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt worden. Der Angeklagte muss der Mutter des Opfers zudem 100.000 Euro als Entschädigung zahlen.
Die Tat war am 13. Dezember 2024 im Bett des Coanegra-Sturzbaches bei Sa Cabana in Marratxí verübt worden. Der Angeklagte geriet mit dem Opfer, dem 34-jährigen Federico B., in einen Streit und schlug wiederholt mit einem Stein auf ihn ein. Am nächsten Morgen fand eine Frau, die mit ihrem Hund spazieren ging, die Leiche des Opfers und alarmierte sofort die Rettungskräfte.
Täter schnell ausfindig gemacht und in U-Haft verbracht
Mehrere Streifenwagen der Lokalpolizei und der Guardia Civil eilten damals zum Tatort, zusammen mit der Mordkommission und der Kriminalpolizei von Pont d’Inca, die die Ermittlungen übernahmen. Die Beamten untersuchten die Umgebung und fanden den großen Stein, mit dem der Beschuldigte seinen Partner erschlagen hatte. Wenige Tage später nahmen die Beamten den Hauptverdächtigen fest, und die diensthabende Richterin ordnete U-Haft an.
Die Ermittler fanden heraus, dass Sebastián und Federico sich über eine Dating-App kennengelernt hatten und dass sie während ihrer mehrmonatigen Beziehung eine „toxische Beziehung“ führten. Das Opfer hatte die Möglichkeit einer Heirat mit dem Angreifer in Betracht gezogen, um die Staatsbürgerschaft zu erhalten.